US-Streitkräfte haben den venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro und seine Frau in einer nächtlichen Militäroperation in Caracas gefasst, die Luftangriffe und rasche Exfiltration umfasste. Maduro soll nach New York überstellt werden, um wegen Narcoterrorismus und Drogenhandels angeklagt zu werden. Die internationale Gemeinschaft reagiert mit Aufrufen zur Zurückhaltung und Verurteilungen des Eingriffs.
Die Operation 'Absolute Resolve', durchgeführte von US-Streitkräften auf Befehl von Donald Trump, führte zur Gefangennahme des venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro in einer befestigten Residenz in Caracas in der Nacht vom 2. auf den 3. Januar 2026. Laut General Dan Caine, US-Stabschef, umfasste der Angriff Hunderte von Flugzeugen und Schiffen, wobei ein Bodenteam um 1:01 Uhr landete, um den Führer ohne US-Tote festzunehmen, obwohl zwei Soldaten verletzt wurden. Mindestens 40 Personen, darunter Militärpersonal und Zivilisten, starben auf venezolanischer Seite, so die New York Times unter Berufung auf einen anonymen Beamten.
Maduro und seine Frau Cilia Flores, mit verbundenen Augen und eskortiert von DEA- und FBI-Agenten, landeten auf dem Stewart Airport nahe New York in einer Maschine des Justizministeriums. Sie sollen vor einem Bundesgericht wegen Narcoterrorismus, Kokainimport und Verbrechen gegen die Menschlichkeit erscheinen, wie eine UN-Mission feststellte. Die Anklage richtet sich auch gegen Diosdado Cabello und Maduros Sohn.
Donald Trump, der die Operation live verfolgte, lobte eine 'brillante Operation' und versprach einen politischen Übergang in Venezuela mit temporischer US-Beteiligung. 'Wir werden uns an dem politischen Übergang in Venezuela beteiligen', sagte er aus Mar-a-Lago. Er drohte mit einem zweiten Angriff, falls nötig, und erwähnte die Ansiedlung US-Ölunternehmen.
Internationale Reaktionen sind scharf. Emmanuel Macron freute sich über das Ende der 'Maduro-Diktatur' und rief Edmundo González Urrutia zur Führung des Übergangs auf. Russland und China verurteilten die 'bewaffnete Aggression', während die EU über Kaja Kallas Zurückhaltung forderte. Die venezolanische Vizepräsidentin Delcy Rodríguez sagte aus Russland: 'Maduro ist der einzige Präsident.' Feiern brachen unter der venezolanischen Diaspora in Miami und anderswo aus, mit 7,7 Millionen Exilierten seit 2014 laut IOM. Der UN-Sicherheitsrat tagt am Montag.
Dieser Eingriff wirft Fragen zum Völkerrecht auf, wobei UN-Generalsekretär Antonio Guterres einen 'gefährlichen Präzedenzfall' befürchtet.