Als Reaktion auf die Ankündigung von US-Präsident Donald Trump eines Treffens im Weißen Haus warf der kolumbianische Präsident Gustavo Petro inländischen Ultrarechts-Sektoren eine Hetzkampagne gegen seine Antidrogenpolitik vor, die an US-Behörden gerichtet sei. In Interviews mit internationalen Medien verteidigte Petro die Drogenbeschlagnahmebemühungen Kolumbiens und skizzierte Prioritäten für die bilaterale Gespräche.
Nach Trumps Bestätigung eines Weißhaus-Gipfels in der ersten Februarwoche —aufbauend auf ihrem Telefonat vom 7. Januar— führte Kolumbiens Präsident Gustavo Petro Interviews mit großen Medienhäusern, um die US-Beziehungen anzusprechen und Fehlinformationen zu entkräften. Im Gespräch mit The New York Times stellte Petro fest, dass Trump jede Zusammenkunft auf den Drogenhandel zentrieren wolle. Er sagte CBS News, dass das Fehlen direkter Kommunikation die Beziehungen belastet habe, diese aber auf verifizierten Daten und nicht auf Falschinformationen wieder aufgebaut werden müssten. Petro teilte Telemundo 51 mit, dass er Trump ein Goldschmiedewerkzeug als Geschenk überreichen wolle, das das kulturelle Erbe Kolumbiens zeige. Er wies BBC-Berichte über nachlassende US-Antidrogen-Zusammenarbeit zurück und betonte Kolumbiens Anteil von 63 % an Beschlagnahmeoperationen sowie über 2.800 Tonnen unter seiner Regierung konfiszierten Stoff. In El País verurteilte Petro die Bemühungen der Ultrarechten, seine Politik durch unbegründete Anschuldigungen gegenüber US-Beamten zu delegitimieren, um Aggressionen gegen Kolumbien zu rechtfertigen. Diese Aussagen unterstreichen Petros Bestreben für faktenbasierte Diplomatie vor dem Gipfel.