Der kolumbianische Präsident Gustavo Petro plant, die Idee des ‚Vital-Samenbombardements‘ in seinem Treffen mit dem US-Präsidenten Donald Trump am 3. Februar in Washington anzusprechen. Dieser metaphorische Vorschlag zielt darauf ab, den Schutz des Amazonas-Regenwaldes durch großflächige Aussaat von Samen zu fördern. Trotz kürzlicher diplomatischer Spannungen bleibt Petro optimistisch hinsichtlich des Treffens.
Der kolumbianische Präsident Gustavo Petro hat seine Agenda für das bilaterale Treffen mit dem US-Präsidenten Donald Trump skizziert, das für den 3. Februar im Weißen Haus in Washington geplant ist. Bei einer Veranstaltung in Nariño zur Ausrottung illegaler Kulturen betonte Petro, dass er keine Raketen besprechen werde, sondern eine friedliche Alternative: „Ich will am 3. Februar zum Treffen mit Trump kommen, nicht um über Raketen zu reden – er hat bereits gesehen, was sie anrichten –, sondern um über Bombardements zu reden, aber nicht gegen Menschen, sondern gegen das Land, mit Samen: vitale Samenbomben“.Dieses Konzept bezieht sich auf ein „Bombardement mit Lebenssamen“, um den Amazonas-Regenwald zu schützen, im Gegensatz zu zerstörerischen Handlungen. Die Beziehungen zwischen den beiden Ländern haben Reibungen erlebt, zeigen aber Anzeichen einer Deeskalation. Der US-Außenminister Marco Rubio hatte Petros Aussagen zuvor kritisiert: „Wir werden nicht zulassen, dass die Aussagen einer instabilen Person unsere Beziehung beeinträchtigen. Dies ist eine sehr wichtige Allianz, eine sehr wichtige strategische Partnerschaft, die wir über Jahrzehnte mit viel Aufwand aufgebaut haben, und wir werden nicht zulassen, dass sie wegen einer Person zerfällt“.Von seinem X-Account aus teilte Petro ein optimistisches Update: „Die Gespräche laufen gut“. In Kolumbien gibt es Vorfreude und etwas Nervosität bezüglich der Auswirkungen des Dialogs auf die bilateralen Beziehungen, die einen Wendepunkt markieren könnten.