In einer gemeinsamen Operation der kolumbianischen öffentlichen Streitkräfte wurde mehr als eine Tonne exportfähige Marihuana, die für Ecuador bestimmt war, beschlagnahmt. Die Maßnahmen umfassten die Abfangung eines Transports auf der Panamericana und die Demontage illegaler Infrastruktur in Toribío, Cauca.
Die gemeinsame Operation zwischen dem kolumbianischen Heer und der Nationalpolizei führte zur Beschlagnahmung von mehr als einer Tonne Marihuana und wirkte sich direkt auf die Finanzen des Drogenhandels aus. Laut Verteidigungsministerium wurden diese Aktionen durch gemeinsame Bemühungen, territoriale Kontrolle und interinstitutionelle Koordination durchgeführt. In der ersten Phase wurde auf der Panamericana nahe der Gemeinde Patía ein Lkw mit 811 Kilogramm Marihuana abgefangen. Brigadegeneral Alirio Aponte Sepúlveda, Kommandeur der 19. Armeebrigade, bestätigte diese Beschlagnahmung in einer militärischen Operation. Später im ländlichen Gebiet Potrerito der Gemeinde Toribío im Departamento Cauca fanden und zerstörten die Behörden zwei handgefertigte Systeme zum Trocknen und Produzieren von Marihuana. Dort wurden zusätzliche 753 Kilogramm der Droge, bereit zum Verpacken und Verkaufen, konfisziert. Das Verteidigungsministerium betonte, dass dieses Ergebnis „bestätigt, dass regionale Kooperation, Informationsaustausch und gemeinsame institutionelle Arbeit der effektivste Weg sind, um Gemeinschaften zu schützen, illegale Routen zu schließen und die gemeinsame Sicherheit in der Region zu stärken“. Diese Operationen unterstreichen die fortlaufenden Bemühungen zur Bekämpfung des Drogenhandels in Grenzgebieten mit Ecuador.