Presidents Lula and Trump shaking hands at a table in the Oval Office with flags and topic documents
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Lula und Trump treffen sich heute in Washington zu bilateralen Gesprächen

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Die Präsidenten Luiz Inácio Lula da Silva und Donald Trump kommen am Donnerstag im Weißen Haus zu einem Treffen zusammen. Die Gespräche konzentrieren sich auf die organisierte Kriminalität, Handelszölle und kritische Mineralien. Kuba dürfte laut Quellen aus dem Itamaraty ein nachrangiges Thema bleiben.

Das Treffen wurde von dem Geschäftsmann Joesley Batista, dem Eigentümer von J&F, vermittelt. Ein Privatjet des Unternehmens soll am Vortag von Colorado nach Washington fliegen. Der Dialog zwischen den Staatschefs war seit einem Telefonat im Januar geplant, nahm jedoch nach jüngsten Annäherungsversuchen des Weißen Hauses konkrete Formen an.

Die Agenda konzentriert sich auf bilaterale Angelegenheiten. Der Kampf gegen die organisierte Kriminalität, US-Zölle auf brasilianische Waren und kritische Mineralien zählen zu den wichtigsten Punkten. Finanzminister Dario Durigan bestätigte, dass Seltene Erden zur Debatte stehen werden, wobei Brasilien seine nationale Souveränität und die lokale Industrialisierung verteidigt.

Lula reist in Begleitung von Ministern wie Mauro Vieira, Alexandre Silveira und Wellington César Lima e Silva. Quellen deuten darauf hin, dass die Gespräche auch die Nominierung von Michelle Bachelet für die UN und den Krieg im Nahen Osten thematisieren könnten. Zur Delegation gehört zudem der Generaldirektor der Bundespolizei.

Was die Leute sagen

Erste Reaktionen auf X heben den Fokus des Treffens auf Seltene Erden, Handelszölle und organisierte Kriminalität hervor, wobei brasilianische Nutzer skeptisch sind, ob Lula den Zugang zu Mineralien gewähren könnte, um eine Einstufung von Gruppen wie PCC und CV als Terrororganisationen durch die USA zu verhindern. Analytische Beiträge weisen darauf hin, dass Brasiliens Reserven als Druckmittel gegenüber China dienen und das Treffen vor dem Hintergrund globaler Spannungen stattfindet. Einige Nutzer kritisieren den Deal als Ausverkauf nationalen Wohlstands, während andere auf die brasilianische Gesetzgebung zu kritischen Mineralien im Vorfeld des Treffens sowie auf Lulas Bemühungen verweisen, seine Position vor den Wahlen zu stärken.

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