Brasiliens Finanzminister Dario Durigan beginnt diese Woche seine erste Auslandsreise, um vom 13. bis 18. April an den IWF-Frühjahrstagungen in Washington teilzunehmen. Die Tagesordnung umfasst Themen der Weltwirtschaft sowie die Auswirkungen des Krieges im Nahen Osten. Er wird mit Amtskollegen aus China, Frankreich und den Niederlanden zusammentreffen.
Dario Durigan, der Fernando Haddad im Finanzministerium ersetzte, reist nächste Woche zu den Frühjahrstagungen des Internationalen Währungsfonds nach Washington. Die Treffen finden von Montag (13.) bis Samstag (18.) statt und werden die Weltwirtschaft, die Schaffung von Arbeitsplätzen und die Unterstützung für Nationen behandeln, die vom Krieg im Nahen Osten, einschließlich des Konflikts im Iran, betroffen sind. In einem Interview am Freitag (10.) erklärte Durigan, dass kein Treffen mit dem US-Finanzminister Scott Bessent geplant sei. Brasilianische Beamte betonen das Interesse der USA an einer Stärkung der bilateralen Zusammenarbeit. Er hat für Dienstag (14.) ein bilaterales Treffen mit der geschäftsführenden Direktorin des IWF, Kristalina Georgieva, sowie G20-Sitzungen und G7-Gespräche über kritische Mineralien geplant. Durigan wird unter der brasilianischen G20-Präsidentschaft die Diskussionen über Brasiliens Klimaagenda leiten, einschließlich des TFFF (Tropical Forests Forever Fund). Anschließend reist er nach Spanien und Deutschland für bilaterale Wirtschaftsgespräche, fiskalische Themen und den ökologischen Wandel. In Spanien plant er, sich der Delegation von Präsident Lula in Barcelona anzuschließen.