Milei lehnt Lockerung der Wirtschaftspolitik auf dem AmCham-Gipfel ab

Präsident Javier Milei schloss den AmCham-Gipfel 2026 mit einer Verteidigung der fiskal- und geldpolitischen Anpassungen angesichts der Inflationsrate von 3,4 % im März. Er führte den Anstieg auf vorübergehende Faktoren wie die Schocks des Vorjahres zurück und versprach, dass die „Inflation zusammenbrechen wird“. Er lehnte es entschieden ab, eine höhere Inflation in Kauf zu nehmen, um das Wachstum anzukurbeln, und bezeichnete dies als „Müll“.

Präsident Javier Milei konzentrierte seine Rede auf dem AmCham-Gipfel 2026 auf die jüngste vom INDEC gemeldete Inflationsrate von 3,4 %. „Da ich Inflation hasse und mir der Wert nicht gefiel, werde ich über Inflation sprechen“, erklärte der Präsident und erläuterte, dass sie aus einem Rückgang der Geldnachfrage um 50 %, entsprechend dem M2-Aggregat in der zweiten Jahreshälfte 2025, sowie aus enormen Schocks resultiere.

Milei führte spezifische Faktoren wie Erhöhungen im Bildungsbereich, internationale Konflikte, Anstiege bei den Transportkosten, Saisonalität und Fleischpreise auf. Er spielte den Wert herunter und wies auf eine zugrunde liegende Inflation von 2,5 %, bei Waren des Grundbedarfs von 2,2 % und auf Großhandelsebene zwischen 0,8 % und 1 % hin. „Das langfristige Gleichgewicht hat sich nicht verändert. Dies ist eine Neujustierung der relativen Preise“, beharrte er.

Er hob positive Signale wie die Erholung der Geldnachfrage hervor, wobei die Zentralbank in diesem Jahr fast 6.000 Millionen US-Dollar an Devisen erworben hat und die Zinssätze bei 23 % bis 25 % liegen. „Die wirtschaftliche Aktivität hat begonnen sich zu erholen, wir befinden uns bei Rekordwerten für das BIP, den Konsum und die Exporte“, erklärte er und bat um Geduld, um die Disinflation zu festigen.

Milei richtete sich gegen Ökonomen und den sogenannten „roten Kreis“, die eine Lockerung der Politik vorschlugen: „Mehr Inflation zu akzeptieren, um zu wachsen, ist Müll.“ Er bekräftigte, dass „die Kettensäge nicht stoppt“ und die Anpassung der öffentlichen Ausgaben, die restriktive Geldpolitik und die Deregulierung fortgesetzt werden. Die Veranstaltung wurde von Geschäftsleuten, Beamten und Gouverneuren besucht; in der ersten Reihe saßen Kabinettschef Manuel Adorni und Karina Milei.

Verwandte Artikel

Argentine President Javier Milei speaks critically on Keynes' economics at Palacio Libertad event with economists de Pablo and Ravier.
Bild generiert von KI

Milei criticizes Keynes in economic talk at Palacio Libertad

Von KI berichtet Bild generiert von KI

President Javier Milei led a talk titled "Keynes and the General Theory" at Palacio Libertad, alongside economists Juan Carlos de Pablo and Adrián Ravier. He defended his economic model and sharply criticized the work of the British economist. Milei highlighted the fiscal adjustment achieved in one month.

Economist Guillermo Hang warned that Argentina's government's main achievement, falling inflation, is showing signs of wear after an AmCham meeting. Hang said consumption recovery has not materialized and there are doubts about economic activity and family incomes. Monthly inflation stopped decelerating eight or nine months ago.

Von KI berichtet

US Treasury Secretary Scott Bessent praised President Javier Milei's management in an interview at the Institute of International Finance, highlighting reserve accumulation and ten million people escaping poverty.

In response to the government's recent announcement of significant fuel price increases, leaders from Chile's three major municipal associations met Tuesday at La Moneda to voice criticisms and demand a social agenda. Meanwhile, 26 opposition mayors issued a strong statement highlighting impacts on residents, as the hikes of $370 for gasoline and $580 for diesel take effect Thursday.

Von KI berichtet

Chile's Centro de Estudios Públicos (CEP) assessed Finance Minister Jorge Quiroz's three key goals for the José Antonio Kast administration: 4% growth, 6% unemployment, and fiscal balance by term's end. Researchers Rodrigo Vergara and Jorge Rodríguez call them ambitious yet feasible, citing past achievements.

Diese Website verwendet Cookies

Wir verwenden Cookies für Analysen, um unsere Website zu verbessern. Lesen Sie unsere Datenschutzrichtlinie für weitere Informationen.
Ablehnen