US-Finanzminister Scott Bessent lobte in einem Interview beim Institute of International Finance die Amtsführung von Präsident Javier Milei und hob dabei den Aufbau von Währungsreserven sowie die Tatsache hervor, dass zehn Millionen Menschen der Armut entkommen seien.
Scott Bessent, US-Finanzminister unter der Regierung von Donald Trump, bekräftigte seine Unterstützung für Javier Milei. "Er hatte einen fantastischen Erfolg", erklärte er während eines Interviews beim Institute of International Finance (IIF). Er fügte hinzu, dass "dieses Mal in Argentinien alles anders ist" und das Land "jeden Tag Währungsreserven aufbaut".
Bessent betonte den Rückgang der Armut: "Zehn Millionen Menschen sind unter der Regierung von Präsident Milei der Armut entkommen." Er merkte an, dass die ärmsten Bevölkerungsschichten und die Jugend Milei aufgrund von Optimismus unterstützten. Die Inflation lag im März bei 3,4 % und summierte sich im ersten Quartal auf 9,4 %, so das INDEC.
Diese Äußerungen fielen im Anschluss an den IWF-Bericht, der die Wachstumsprognose für Argentinien in diesem Jahr auf 3,5 % senkte – was dennoch der höchste Wert in der Region bleibt – und die Inflationsprognose auf 30,5 % anhob. Der IWF senkte zudem das weltweite Wachstum auf 3,1 %, begründet durch den Krieg im Nahen Osten und die Ölkrise. Bessent kommentierte dazu: "Ich denke, sie haben wahrscheinlich überreagiert, aber das werden wir sehen".