Der chilenische Präsident José Antonio Kast tritt seine erste Auslandsreise als Staatsoberhaupt an, um am Montag den argentinischen Präsidenten Javier Milei in Buenos Aires zu treffen. Das Treffen zielt darauf ab, die Zusammenarbeit in den Bereichen Sicherheit, Bergbau, Energie sowie bei anderen bilateralen Themen voranzutreiben. Es ist ihre zweite Begegnung und die erste, seit Kast sein Amt angetreten hat.
Der chilenische Präsident José Antonio Kast wird am Sonntag in Argentinien eintreffen und am Montag mit Javier Milei zusammentreffen, wie die chilenische Regierung bestätigte. Die Agenda umfasst Sicherheit, Bergbau und Energie, gefolgt von einem Ministertreffen, so die chilenische Ministerin des Generalsekretariats der Regierung, Mara Sedini. Die Einladung kam vom argentinischen Außenminister Pablo Quirno an seinen chilenischen Amtskollegen Francisco Pérez Mackenna während eines Treffens am Samstag. Pérez Mackenna erklärte: „Mit Argentinien haben wir große Möglichkeiten, unsere Zusammenarbeit zum gegenseitigen Nutzen der Bürger auszubauen“. Dies ist das zweite Treffen der beiden Staatsoberhäupter. Im Dezember traf Kast als gewählter Präsident mit Jorge Quiroz, Susana Jiménez vom CPC und Rosario Navarro von der SOFOFA mit Milei in der Casa Rosada zusammen. Sie ließen sich mit einer Kettensägen-Skulptur ablichten, von der sich Kast später distanzierte: „Es war eine nette Kettensäge, aber wir benutzen keine Kettensägen“. Milei nahm an Kasts Amtseinführung teil, doch aufgrund von Terminschwierigkeiten kam kein bilaterales Treffen zustande. Die Gespräche am Montag sollen die wirtschaftliche, energetische und justizielle Zusammenarbeit zwischen den Ländern vertiefen.