Im Rahmen seiner Übergangskonsultationen traf der designierte Präsident José Antonio Kast Führer der wichtigsten chilenischen Gemeindeverbände in seinem Büro 'La Moneda chica', um Prioritäten in Sicherheit, öffentlicher Verwaltung und Bildung zu besprechen. Die Gruppen legten eine einheitliche Agenda 'Staatsnotfälle' vor und verpflichteten sich, innerhalb der ersten 100 Tage seiner Regierung ein Gemeindesicherheitsgesetz zu entwerfen. Die Teilnehmer lobten das Treffen als positiven Schritt zur Zusammenarbeit.
Die Zusammenkunft im provisorischen Büro von Kast in Santiago umfasste die Asociación Chilena de Municipalidades (ACHM), Asociación de Municipalidades de Chile (AMUCH) und Asociación de Municipios Rurales (AMUR). Sie fand Anfang dieser Woche statt (Dienstag oder Mittwoch je nach unterschiedlichen Berichten) und baute auf Kasts vorherigen Treffen mit politischen Führern während seiner Präsidentschaftsübergang auf. ACHM-Präsident Gustavo Alessandri (Bürgermeister von Zapallar, UDI) beschrieb einen konstruktiven Dialog: 'Wir haben eine Zusammenarbeit mit der Zentralregierung vorgeschlagen und uns verpflichtet, die Vorschriften zum Gemeindesicherheitsgesetz vor den ersten 100 Tagen vorzulegen.' AMUCH-Präsident José Manuel Palacios (Bürgermeister von La Reina, UDI) dankte für Kasts Aufmerksamkeit auf kommunale Bedürfnisse, während AMUR-Führer Rodrigo Contreras (Bürgermeister von Paine, UDI) die Einbeziehung ländlicher Gemeinden in den Fahrplan betonte. Die Diskussionen hoben die Aussetzung von Schulübertragungen an lokale öffentliche Bildungsdienste (SLEP) bis zu Audits und Korrekturen hervor und lehnten 'ideologische Experimente' zugunsten technischer Lösungen ab. Es gab keine festen Zusagen zu Ernennungen, aber die Bürgermeister schätzten potenzielle Expertise in Rollen wie stellvertretender Sekretär für Gemeinden. Die Gespräche deuten auf eine wachsende Abstimmung zwischen lokalen Regierungen und Kasts Administration inmitten von Herausforderungen wie Kriminalität, Ungleichheit und Ressourcenknappheit hin.