Nach Borics öffentlichen Gratulationen und ersten Kooperationsversprechen (wie zuvor berichtet) traf Präsident-designierter José Antonio Kast am 15. Dezember 2025 mit Gabriel Boric in La Moneda zusammen, begleitet von Schlüsselteams für Übergangsgespräche. Details zu Beteiligten, einem privaten einstündigen Gespräch und aufkeimenden Ministerkandidaten beleuchten den Machtübergabeprozess.
Kast kam mit seiner Frau María Pía Adriazola, Presse-Team und fünf Schlüsselfiguren: Arturo Squella (47, Präsident der Republikanischen Partei und designierter Senator von Valparaíso), Claudio Alvarado (65, ehemaliger UDI-Minister), Jorge Quiroz (63, Wahlkampf-Wirtschaftskoordinator), María Jesús Wulf (35, Soziologin und stellvertretende Direktorin von Acción Republicana) und Sebastián Figueroa (42, Präsident von Acción Republicana und ehemaliger Verfassungsberater).
Borics Team umfasste Ministerin Camila Vallejo (Segegob), Macarena Lobos (Segpres), Álvaro Elizalde (Innenministerium) und Nicolás Grau (Finanzen). Kasts Gruppe hatte Squella, Alvarado, Quiroz und Wulf. Die Teams trafen sich zuerst, gefolgt von einem privaten Boric-Kast-Gespräch von über einer Stunde.
Kast lobte das 'sehr positive, sehr republikanische Treffen' und betonte Borics Kooperationsbereitschaft. Er plädierte für eine 'Regierung der nationalen Einheit' bei Sicherheit, Gesundheit, Bildung und Wohnen als 'Staatspolitik' und dankte den Teams für Einblicke in den Staatsapparat.
Diese Mitarbeiter gelten als Kandidaten für Spitzenposten ab 11. März 2026. Squella, Verbündeter der Jaime-Guzmán-Stiftung, verzichtet aufs Kabinett zugunsten des Senats, koordiniert aber das Parlament. Alvarado könnte Innenministerium oder Segpres leiten, nachdem er die Übergabe geleitet hat. Quiroz zielt auf Finanzen oder Wirtschaft. Wulf könnte Sozialentwicklung leiten. Figueroa übernimmt Personalfragen.
Auf der Linken führt Socialismo Democrático die Niederlage auf Borics 'Abnutzung' zurück (laut Senator Juan Luis Castro), während Frente Amplio Erfolge hervorhebt und eine Neustrukturierung im Januar als Opposition plant.