Präsident Javier Milei trifft in der Schweiz zur dritten Teilnahme am World Economic Forum ein, wo er sich mit wichtigen Finanzführern trifft und an internationalen Panels teilnimmt. Sein Programm überschneidet sich mit der Anwesenheit von Donald Trump inmitten globaler geopolitischer Spannungen. Die Reise soll finanzielle Unterstützung für Argentinien während IMF-Verhandlungen sichern.
Javier Milei ist nach Davos in der Schweiz aufgebrochen, um am World Economic Forum teilzunehmen, einer Veranstaltung, die globale Führer inmitten hoher internationaler Spannungen zusammenbringt. Begleitet von Wirtschaftsminister Luis Caputo wird der argentinische Präsident an Panels teilnehmen, sich mit Finanzgrößen wie Jamie Dimon von JP Morgan, Larry Fink von BlackRock sowie Führungskräften von Morgan Stanley und NVIDIA treffen und Interviews mit Wirtschaftsmedien geben. Seine Rede ist für Mittwochmittag angesetzt, gefolgt von der Trumps. Der geopolitische Hintergrund umfasst Trumps Handlungen, da er eine Unterzeichnungszeremonie für seinen 'Council of Peace' am Donnerstag in Davos plant und Führer wie Wladimir Putin, Alexander Lukaschenko sowie Vertreter demokratischer Nationen, einschließlich Argentiniens, einlädt. Milei antwortete auf X, er betrachte es als 'Ehre' teilzunehmen, was seine Ausrichtung auf Washington unterstreicht. Diese Initiative zielt auf die Lösung von Konflikten wie der Wiederaufbau von Gaza ab, fordert die UN heraus und wird von europäischen Beamten nach Bloomberg als potenzieller Rivale dieser Institution gesehen. Für Argentinien ist die Reise strategisch: Sie sucht ein 'Stimmungsmaß' für finanzielle Unterstützung aus den USA, entscheidend für die Überprüfung des IMF-Abkommens im Februar und die Rückkehr auf die Märkte. Analystin Eugenia Muzio betonte: 'Ein Stimmungsmaß in Bezug auf finanzielle Unterstützung wäre gar nicht schlecht.' Lokale Geschäftsleute wie Alejandro Bulgheroni und Martín Eurnekian begleiten die Delegation und signalisieren öffentlich-private Zusammenarbeit. Das IMF prognostiziert Stabilität für 2026 und 4% Wachstum 2025, wobei ein Ölpreisrückgang um 8-8,5% die Vaca Muerta-Exporte beeinträchtigen könnte. Experten wie Miguel Ponce beschreiben Davos als geteilt in ein öffentliches 'Davos A' und ein echtes 'Davos B', inmitten eines von Trump gegen Europa wegen Grönlands geführten Zollkriegs mit 25% Abgaben ab Februar. Dies löst globale Marktrückgänge aus und wirft Fragen zur NATO auf.