Senator Gerardo Fernández Noroña hat die Vereinigten Staaten herausgefordert, Listen mexikanischer Politiker mit mutmaßlichen Verbindungen zum organisierten Verbrechen zu veröffentlichen, nachdem er sich mit Präsidentin Claudia Sheinbaum und Abgeordneten der Morena-Partei getroffen hatte.
Noroña erklärte, dass Mexiko sich weder externem Druck beugen noch eine von außen aufgezwungene Regierung zulassen werde. Er betonte, dass die Verteidigung der nationalen Souveränität, der Unabhängigkeit und der sozialen Gerechtigkeit zentrale Punkte des Treffens gewesen seien.
Die Aussagen erfolgen nach den Anschuldigungen der Vereinigten Staaten gegen den Gouverneur von Sinaloa, Rubén Rocha Moya, und neun weitere Beamte wegen angeblicher Verbindungen zum Sinaloa-Kartell, darunter auch Senator Enrique Inzunza.
Noroña merkte an, dass die Abgeordneten vor Ort gehen könnten, um den Standpunkt der Regierung zu diesen Vorwürfen zu erläutern. Er betonte, dass es keine Rückkehr zu den politischen Projekten geben werde, die bei den Wahlen 2018 und 2024 eine Niederlage erlitten hatten.