Präsidentin Claudia Sheinbaum reagierte am 7. Mai auf Donald Trumps Warnungen vor einer möglichen Intervention der USA gegen Kartelle in Mexiko und forderte die Auslieferung von vier Personen, die mit Huachicol in Verbindung stehen.
Während ihrer morgendlichen Pressekonferenz betonte Sheinbaum, dass Mexiko die Auslieferung von vier Personen beantragt habe, die in den Vereinigten Staaten wegen Fällen von Kraftstoffdiebstahl festgehalten werden. Sie erklärte, dass Washington bisher niemanden von ihnen überstellt habe.
Die Präsidentin erinnerte daran, dass Mexiko bereits mehr als 90 von den Vereinigten Staaten gesuchte Personen ausgeliefert habe. Sie unterstrich, dass die bilaterale Zusammenarbeit auf gegenseitigem Respekt und Souveränität beruhen müsse.
Sheinbaum wies Interventionsdrohungen zurück und merkte an, dass Mexiko neben der Stilllegung von 2.500 Fentanyl-Laboren eine Senkung der vorsätzlichen Tötungsdelikte um fast 50 Prozent erreicht habe.