Präsidentin Claudia Sheinbaum gab bekannt, dass sie persönlich 20.000 Pesos an „Humanidad con América Latina“ gespendet hat, die von ihrem Vorgänger Andrés Manuel López Obrador geförderte Vereinigung zur Unterstützung Kubas. Sie enthüllte dies während ihrer Morgenkonferenz am 30. März und verwies auf frühere Schwierigkeiten mit dem Bankkonto. Auch Senator Gerardo Fernández Noroña leistete einen Beitrag in Höhe von 64.000 Pesos.
Präsidentin Claudia Sheinbaum erklärte während ihrer Morgenkonferenz am Montag, den 30. März, dass sie eine persönliche Spende von 20.000 Pesos an Humanidad con América Latina geleistet habe. „Es waren 20.000 Pesos persönlich, als Claudia Sheinbaum Pardo, nicht als Präsidentin von Mexiko. Übrigens gab es viele Probleme mit dem Konto“, sagte sie.
Der ehemalige Präsident López Obrador hatte zu Einzahlungen auf dieses Konto aufgerufen, um angesichts der Energiekrise, die durch die US-Sanktionen seit Januar verschärft wurde, Medikamente und Lebensmittel für Kuba zu kaufen. Senator Gerardo Fernández Noroña überwies 64.000 Pesos, die diesmal auf dem Konto eingingen, nachdem frühere Spenden zurückerstattet worden waren.
Sheinbaum verteidigte die historische Solidarität zwischen Mexiko und Kuba und verwies auf Kubas Unterstützung bei der mexikanischen Erdöl-Enteignung vor 1959. Zu den Öllieferungen sagte sie, dass mexikanische Privatunternehmen versuchen, Treibstoff an kubanische Privatkunden, wie etwa Hotels, zu verkaufen, ohne dabei die Beziehungen zu den USA zu gefährden.
Die Opposition kritisiert den Aufruf und stellt die Umleitung privater Mittel nach Kuba angesichts der internen Bedürfnisse Mexikos infrage. Analysten weisen darauf hin, dass die Geste eine größere politische als wirtschaftliche Bedeutung habe.