Die mexikanische Regierung hat zwei Marineschiffe mit über 814 Tonnen humanitärer Hilfe nach Kuba geschickt, inmitten der sich verschärfenden US-Blockade. Der kubanische Präsident Miguel Díaz-Canel und das Außenministerium dankten für diese Solidarität. Die Venezuela-Kuba-Freundschafts- und Solidaritätsbewegung unterstützte die mexikanische Initiative ebenfalls.
Zwei Logistikunterstützungsschiffe der mexikanischen Marine, Papaloapan und Isla Holbox, sind gestern aus dem Hafen von Veracruz nach Kuba in See gestochen und transportieren etwa 814 Tonnen humanitäre Hilfe. Die Ladung umfasst Flüssigmilch und Milchpulver, Fleischprodukte, Bohnen, Reis, Thunfisch in Wasser, Sardinen, Kekse, Pflanzenöl und Artikel der persönlichen Hygiene sowie andere Grundbedarfsgüter. Die Initiative, angeordnet von Präsidentin Claudia Sheinbaum, setzt die mexikanische Tradition der Solidarität mit den Völkern Lateinamerikas fort, insbesondere mit Kuba, Bruderstaaten mit langer gemeinsamer Geschichte. Das kubanische Außenministerium dankte der mexikanischen Regierung, dem Volk und der Präsidentin für „die materielle Hilfe, die auf dem Weg zum kubanischen Volk ist“. Auf Social Media postete das Ministerium: „Danke, Mexiko, für eure Solidarität und Unterstützung in diesen schwierigen Zeiten, die unser Volk aufgrund des von dem Imperium aufgezwungenen Wirtschaftskriegs durchlebt.“ Zusätzlich warten über 1.500 Tonnen Milchpulver und Bohnen auf den Versand. Präsident Miguel Díaz-Canel schrieb auf seinem X-Account: „Danke #Mexico. Für die Solidarität, die Zuneigung, die immer warme Umarmung von #Cuba.“ Aus Caracas äußerte die Venezuela-Kuba-Freundschafts- und Solidaritätsbewegung ihre „tiefe Freude und Jubel“ zur Unterstützung dieser edlen Initiative der mexikanischen Regierung und des Volkes. Die Hilfe soll in vier Tagen auf der Insel eintreffen.