Mexiko, Brasilien und Spanien äußern Besorgnis über Kubas Krise

Die Regierungen von Mexiko, Brasilien und Spanien gaben am Samstag eine gemeinsame Erklärung ab, in der sie ihre tiefe Besorgnis über die schwere humanitäre Krise auf Kuba zum Ausdruck brachten. Sie forderten die Achtung der territorialen Integrität der Insel und einen respektvollen Dialog zur Lösung der Situation. Zudem versprachen sie, koordinierte humanitäre Hilfe aufzustocken.

Die Präsidenten Claudia Sheinbaum aus Mexiko, Lula da Silva aus Brasilien und Pedro Sánchez aus Spanien veröffentlichten am Samstag eine gemeinsame Erklärung. Darin wird vor der dramatischen Lage gewarnt, mit der die kubanische Bevölkerung konfrontiert ist, sowie vor der Notwendigkeit von Maßnahmen zur Linderung des Leids, während gleichzeitig Handlungen vermieden werden sollen, die die Lebensbedingungen verschlechtern oder gegen internationales Recht verstoßen.

Die Erklärung bekräftigt die Achtung der Grundsätze der Charta der Vereinten Nationen, wie etwa die territoriale Integrität und die friedliche Beilegung von Streitigkeiten. Die drei Regierungen unterstreichen ihr Engagement für Menschenrechte, demokratische Werte und Multilateralismus und drängen auf einen aufrichtigen Dialog, damit die Kubaner frei über ihre Zukunft entscheiden können.

Unterdessen erklärte der kubanische Präsident Miguel Díaz-Canel am Samstag, dass Kuba keinen Krieg anstrebe, sich jedoch gegen eine mögliche militärische Intervention der USA verteidigen müsse. US-Medien berichteten diese Woche, dass das Pentagon seine Pläne intensiviert, wobei das Verteidigungsministerium es ablehnte, über hypothetische Szenarien zu spekulieren.

Kuba kündigte am 13. März erste Gespräche mit den Vereinigten Staaten an, bei denen es bisher noch keine Einigungen gab. Ende März sagte Außenminister Marco Rubio, dass politischer und wirtschaftlicher Wandel der einzige Weg nach vorn sei.

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