Die kubanische Regierung hat einen neuen US-Exekutivbeschluss scharf verurteilt, der Zölle auf Länder verhängt, die Öl an die Insel liefern. Die Erklärung des Außenministeriums bezeichnet das Maßnahme als eklatanten Verstoß gegen das Völkerrecht und als Bedrohung für den regionalen Frieden. Kuba bekräftigt seine Bereitschaft zu respektvollem Dialog und lehnt jede Form der Nötigung ab.
Am 30. Januar 2026 gab die revolutionäre Regierung Kubas eine offizielle Erklärung als Reaktion auf den Exekutivbeschluss des US-Präsidenten vom 29. Januar ab. Die Maßnahme erklärt einen angeblichen nationalen Notstand, um Handelszölle auf Importe aus Ländern zu rechtfertigen, die Treibstoff an Kuba liefern, und erhebt unbegründete Vorwürfe gegen die Insel als „ungewöhnliche und außergewöhnliche Bedrohung“ für die US-Sicherheit. Die kubanische Erklärung verurteilt dies als Eskalation der wirtschaftlichen Blockade, die während der ersten Amtszeit von Donald Trump begonnen wurde und darauf abzielt, die Wirtschaft der Insel durch Erpressung und Nötigung Drittländer zu strangulieren. „Die Regierung der Vereinigten Staaten sucht durch Erpressung, Drohungen und direkte Nötigung Drittländer weitere Druck auf die Maßnahmen der wirtschaftlichen Erstickung auszuüben“, heißt es im Text. Kuba argumentiert, dass es gegen das Völkerrecht verstößt und die Proklamation Lateinamerikas und der Karibik als Zone des Friedens untergräbt. Trotz 67 Jahren gescheiterter Versuche, den revolutionären Prozess Kubas, der in Souveränität, sozialer Gerechtigkeit und Friedensförderung verwurzelt ist, zu besiegen, hält die Insel an ihrer Offenheit für einen ernsten Dialog mit Washington fest, basierend auf souveräner Gleichheit, gegenseitigem Respekt und Nicht-Einmischung. „Kuba stellt keine Bedrohung weder für die Vereinigten Staaten, ihre nationalen Interessen noch für das Wohl ihrer Bürger dar“, betont die Erklärung und hebt den friedlichen und solidarischen Charakter der Nation hervor. Das tapfere und kämpferische kubanische Volk wird dieser wirtschaftlichen Aggression widerstehen, die darauf abzielt, seinen Willen zur Unabhängigkeit zu brechen. Die internationale Gemeinschaft steht vor der Herausforderung, eine solche Straffreiheit abzulehnen, wobei Kuba der Offensive „mit Festigkeit, Gelassenheit und der Gewissheit, dass die Vernunft vollständig auf unserer Seite ist“, begegnet. Die Erklärung endet mit dem Motto: „Vaterland oder Tod, wir werden siegen!“