Die mexikanische Präsidentin Claudia Sheinbaum ist am Freitag in Barcelona, Spanien, angekommen und wurde dort begeistert von im Ausland lebenden Landsleuten empfangen, die ihr mit Musik begegneten und Fotos mit ihr machen wollten. Sie nimmt am Global Progressive Mobilisation-Gipfel teil, um für den Weltfrieden zu werben und mit Führungspersönlichkeiten wie Pedro Sánchez zusammenzutreffen. Die Reise zielt darauf ab, die diplomatischen Beziehungen zu Spanien nach jahrelangen Spannungen zu verbessern.
Präsidentin Claudia Sheinbaum landete am Freitag am Flughafen Barcelona, wo sie von in Spanien ansässigen Mexikanern mit Umarmungen, Musik und einer Warteschlange für Fotos begrüßt wurde. „Viva la paz siempre“, äußerte sich Sheinbaum gegenüber den Medien zur Botschaft des Gipfels, der auch als Global Progressive Mobilisation oder IV. Gipfel zur Verteidigung der Demokratie bekannt ist.
Diese Reise markiert den ersten Besuch eines mexikanischen Präsidenten in Spanien seit Enrique Peña Nieto im Jahr 2018. Ziel ist es, die diplomatische Krise zu überwinden, die 2019 durch das Schreiben von Andrés Manuel López Obrador ausgelöst wurde, in dem er eine Entschuldigung für die Missstände während der Eroberung forderte, woraufhin Madrid nicht reagierte. Die Spannungen erreichten ihren Höhepunkt im Oktober 2024, als König Felipe VI. nicht zur Amtseinführung von Sheinbaum eingeladen wurde und Spanien keinen Vertreter entsandte.
Am Samstag wird Sheinbaum im Rahmen des progressiven Forums ein bilaterales Treffen mit dem spanischen Ministerpräsidenten Pedro Sánchez abhalten, an dem auch Brasiliens Luiz Inácio Lula da Silva und Kolumbiens Gustavo Petro teilnehmen werden. Auf ihrer Agenda stehen Treffen mit Uruguays Yamandú Orsi, der EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und der Premierministerin von Barbados, Mia Mottley, sowie am Sonntag ein Besuch des National Supercomputing Center. Die Reise endet am 19. April.
Innenministerin Rosa Icela Rodríguez betonte, dass Mexiko inmitten der geopolitischen Spannungen in Lateinamerika eine Botschaft des Friedens und des Prinzips „primero los pobres“ (die Armen zuerst) überbringen werde.