Morena-Senator Waldo Fernández aus Nuevo León erklärte, es gebe starke Beweise gegen Karina Barrón Perales, Sekretärin für menschliche Entwicklung in Monterrey, die wegen falscher Aussagen und möglicher Erpressung während des Wahlkampfs 2024 festgenommen wurde. Präsidentin Claudia Sheinbaum schloss ein politisches Motiv aus und unterstützte laufende Untersuchungen. Die Regierung von Monterrey bekräftigte ihren Respekt vor dem Rechtsstaat, ohne offizielle Details zur Festnahme.
Am 2. März äußerte sich Waldo Fernández, Morena-Senator aus Nuevo León, zur Festnahme von Karina Barrón Perales, die als Sekretärin für menschliche Entwicklung und substanziellen Gleichberechtigung in der Stadtgemeinde Monterrey tätig ist. Laut Fernández hängt die Inhaftierung mit einer 'Inszenierung und Fälschung von Tatsachen' zusammen, die beim Generalstaatsanwalt des Bundesstaates Nuevo León eingereicht wurde und aus einer falschen Anzeige wegen Belästigung oder Vergewaltigung gegen ihn während des Wahlkampfs 2024 stammt, als Barrón gegen ihn antrat. Fernández betonte, dass sie nicht die Einzige ist: Bisher sind drei Personen festgenommen, darunter der Anwalt Gustavo García Rojo und Berenice, die am Vortag inhaftiert wurde. „Ich kann nicht viel sagen, aber die Beweise sind sehr stark“, erklärte der Senator und forderte, dass die Anklageverhandlung öffentlich stattfinden solle, um Transparenz zu gewährleisten. In ihrer Morgenpressekonferenz an diesem Tag schilderte Präsidentin Claudia Sheinbaum die Ereignisse: „Es geht um eine Anzeige wegen Belästigung oder Vergewaltigung gegen den Senator, und er beweist, dass sie falsch war. Die Festnahme dieser Person erfolgt also wegen falscher Anschuldigung, und es scheint auch Erpressung gegeben zu haben.“ Sheinbaum betonte, es handle sich nicht um eine politische Angelegenheit, und es gebe ausreichende Beweise für Falschaussage und Erpressung, basierend auf Informationen aus dem Sicherheitskabinett. Die Stadtregierung von Monterrey veröffentlichte am Vorsonntag eine Erklärung, in der sie angab, keine Details zum Grund der Festnahme zu haben, die nach inoffiziellen Informationen nichts mit der öffentlichen Verwaltung zu tun habe. „Die Stadtregierung bekräftigt ihren absoluten Respekt vor dem Rechtsstaat“, heißt es im Text, und sie vertraue den Bundesbehörden wie dem Generalstaatsanwalt, die Untersuchungen im Einklang mit Legalität, ordnungsgemäßem Verfahren und Menschenrechten durchzuführen. Die Festnahme von Barrón erfolgte in San Nicolás de los Garza, und Fernández erstattete Anzeige. Die Behörden setzen die Ermittlungen fort und betonen die Unschuldsvermutung sowie Transparenz.