Der Generaldirektor der PDI, Eduardo Cerna, sagte am Montag vor dem Sicherheitsausschuss der Abgeordnetenkammer aus, dass er die Entscheidung über den Ruhestand der Generalpräfektin Consuelo Peña, Unterdirektorin für Nachrichtendienste, organisiertes Verbrechen und Migrationssicherheit, getroffen habe. Er bekräftigte, dass es sich um eine institutionelle Entscheidung gemäß den geltenden Vorschriften gehandelt habe. Abgeordnete der Regierungsparteien lobten die Präsentation und forderten ein Ende der entstandenen Kontroverse.
Eduardo Cerna, Generaldirektor der Policía de Investigaciones (PDI), erschien am Montag vor dem Sicherheitsausschuss der Abgeordnetenkammer, um das Ausscheiden der Generalpräfektin Consuelo Peña San Miguel aus ihrem Amt als Unterdirektorin für Nachrichtendienste, organisiertes Verbrechen und Migrationssicherheit zu erläutern.
Cerna betonte: „Wer Entscheidungen in der PDI trifft, ist dieser Generaldirektor“, und legte dar, dass der Ruhestand den Artikeln 90, 91 und 92 des Personalstatuts gemäß dem Organgesetz der PDI folgte. Er merkte an, dass Peña mit über 36 Dienstjahren (Maximum 38) ihren Ruhestandsantrag im April 2024 eingereicht habe, welchen er am 20. März 2026 bearbeitete. Er fügte hinzu, dass seit 2022 48 Generaloffiziere in den Ruhestand getreten seien, davon 16 außerhalb des Jahresendes.
Die Aussage bekräftigt das, was Sicherheitsministerin Trinidad Steinert am 23. März vor demselben Ausschuss sagte, unterstützt von Präsident José Antonio Kast. Inmitten der Kontroverse über eine angebliche ministerielle Einmischung aufgrund eines früheren Konflikts in Tarapacá beharrte Cerna darauf, dass es sich um eine institutionelle Entscheidung handelte.
Abgeordnete der Regierungsparteien begrüßten die Aussage. Der Abgeordnete Mauro González (RN) erklärte: „Es ist sehr deutlich geworden [...] dass der oberste Chef des Dienstes die Entscheidungen trifft.“ Die Abgeordnete Marlene Pérez (Ind.-UDI) drängte dazu, „die institutionelle Natur zu respektieren“ und sich auf die Sicherheitskrise zu konzentrieren. Andere, wie Francisco Orrego (RN), Álvaro Carter (Republikanische Partei) und Jorge Guzmán (Evópoli), beschuldigten die Opposition einer „Desinformationskampagne“ und forderten ein Ende der Kontroverse.