Kast-Regierung legt erste gesetzgeberische Dringlichkeiten im Sicherheitsbereich fest

Die Regierung von José Antonio Kast hielt am Montag ihre erste erweiterte Politische Kommission in La Moneda ab, wo Segpres-Minister José García Dringlichkeiten für 20 Gesetzesvorhaben ankündigte, hauptsächlich zu Sicherheit und Migration. Drei Initiativen erhielten sofortige Behandlung, darunter die Einstufung irregulären Eintritts als Straftat. Die Ankündigung erfolgt inmitten interner Kritik an möglichen Begnadigungen und Einschränkungen der kostenlosen Hochschulbildung.

Am Montag gegen 11 Uhr trafen sich Führer und Fraktionschefs der Regierungskoalitionsparteien – Partido Republicano, UDI, RN, Evópoli und PSC – in La Moneda mit Ministern von Segpres, Segegob, Hacienda, Desarrollo Social, Economía, Relaciones Exteriores und Energía. Segpres-Minister José García (RN) skizzierte 20 Prioritätsinitiativen zu Sicherheit, Fiskal- und Sozialfragen, da der 'Plan de Reconstrucción Nacional' nächste Woche in den Kongress eingebracht werden soll. Sofortige Behandlung wurde drei Gesetzen zugewiesen: Einstufung irregulären Eintritts als Straftat (bereits im Kongress, Ziel: Versand in sechs Tagen), Reform zur Übertragung der Gendarmería ans Sicherheitsministerium und Schaffung des Subsistema de Inteligencia Económica. Suma urgencia (15 Tage) für die Verfassungsreform zum Eintritt und Aufenthalt von Ausländern, Stärkung der Perimetersicherheit in Gefängnissen und öffentlichen Verkehrsmitteln, Einschränkung von Leistungen für irreguläre Migranten sowie Reform der anonymen Sport-Aktiengesellschaften, unter anderem. Einfache Dringlichkeit (30 Tage) für die Verlängerung der Flagransfrist und mehr. Regierungssprecherin Mara Sedini erklärte: 'Heute haben wir mit den politischen Parteien und Parlamentariern besprochen, wie die legislative Agenda aussehen wird, die Hauptmaßnahmen, die der Präsident in den ersten Wochen ergreifen wird.' UDI-Führer Guillermo Ramírez betonte, dass 'diese Projekte dringend' seien und sich auf Sicherheit konzentrierten. Allerdings gab es interne Bedenken: Abgeordneter Diego Schalper (RN) kritisierte die Begrenzung der Gratuidad auf das Alter von 30 Jahren. Zu möglichen Begnadigungen für Carabineros und Angehörige der Streitkräfte aus dem sozialen Ausbruch sagte Jorge Alessandri (UDI), er 'hätte das Begnadigungsthema nicht zu Beginn der Regierung aufgebracht', Ximena Ossandón (RN) sah es als Ablenkung, und Marco Antonio Sulantay (UDI) nannte es ein 'Ablenkungsmanöver'.

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