Regierungssprecherin Mara Sedini verteidigte am Dienstag angesichts von Kritik die Arbeit der Sicherheits- und Wohnungsbauminister. Sie hob eine entschlossene Sicherheitsagenda mit über 6.300 Festnahmen hervor und unterstützte den praxisorientierten Ansatz von Wohnungsbauminister Iván Poduje. Zudem bekräftigte sie das Engagement für die Wahrheits- und Kindheitskommission.
Bei einer Pressekonferenz am Dienstagmittag im Palacio de La Moneda nahm die Generalsekretärin der Regierung, Mara Sedini, Stellung zur Kritik an Sicherheitsministerin Trinidad Steinert und Wohnungsbauminister Iván Poduje.
Sedini betonte die Fortschritte im Sicherheitsbereich. „Ministerin Steinert hat eine entschlossene Agenda vorangetrieben, um die Polizeipräsenz zu stärken, die organisierte Kriminalität zu bekämpfen und die territoriale Kontrolle zurückzugewinnen“, erklärte sie. Sie verwies auf massive Einsätze mit Carabineros und PDI, die zu insgesamt über 6.300 Festnahmen und 113.000 Kontrollen führten, sowie auf den Plan „Escudo en Ruta“ und Steinerts Reise nach Calama. „Sicherheit wird nicht über Nacht gelöst und auch nicht allein durch Kommunikation, sondern durch konkrete Maßnahmen“, fügte sie hinzu.
Bezüglich Poduje, der für seinen konfrontativen Stil kritisiert wurde, sagte Sedini: „Minister Poduje ist jeden Tag vor Ort, spricht mit Wohnungsbaukomitees und trifft Vereinbarungen mit Opfern von Bränden.“ Sie betonte, dass „jeder Minister seinen eigenen Stil hat, aber letztlich die Ergebnisse zählen“ und dass die Regierung das „fiskalische und administrative Desaster“ korrigiere, das die Vorgängerregierung hinterlassen habe.
Zu den Rücktritten aus der Präsidentenberatungskommission für Wahrheit und Kindheit versicherte Sedini: „Die Regierung steht voll und ganz dahinter (...) die Arbeit wird fortgesetzt und unser Ziel ist es, sie zu verbessern.“ Sie identifizierte Budget- und Effizienzprobleme und versprach höhere Standards, um den Opfern des Cename gerecht zu werden.