Die chilenische Regierung trat am Dienstag zusammen, um auf die jüngste Gewalt an Schulen zu reagieren, und kündigte an, dass sie am kommenden Montag oder Dienstag, wenn der Kongress wieder tagt, ein oder zwei Gesetzesentwürfe einbringen werde. An dem Treffen nahmen die Minister José García Ruminot, Trinidad Steinert und María Paz Arzola teil, wobei Vorfälle wie der tödliche Angriff auf einen Inspektor und Molotowcocktails in einer Schule im Mittelpunkt standen.
Gegen 15:30 Uhr am Dienstag, dem 31. März, trafen sich die Minister José García Ruminot vom Generalsekretariat der Präsidentschaft, Trinidad Steinert für öffentliche Sicherheit und María Paz Arzola für Bildung sowie Unterstaatssekretäre, um über die zunehmende Gewalt in Bildungseinrichtungen zu beraten. Zu den hervorgehobenen Vorfällen zählen ein tödlicher Angriff eines Schülers auf einen Inspektor sowie Molotowcocktails, die innerhalb einer Schule geworfen wurden. Nach dem Treffen erklärte García Ruminot, die Exekutive werde spätestens am Montag oder Dienstag "ein oder zwei Gesetzesentwürfe" einreichen, um das Problem anzugehen. "Wir haben morgen, Mittwoch und Donnerstag, Zeit, um an diesem Maßnahmenpaket zu arbeiten, das einen besseren Schutz und mehr Sicherheit in Bildungseinrichtungen gewährleisten soll", betonte der Minister. Die Vorschläge zielen auf eine beschleunigte Bearbeitung ab: Einer soll die Strafen für Verbrechen an Schulen verschärfen, der andere Rucksackkontrollen und Überwachungsmaßnahmen ermöglichen. "Wir möchten, dass dies Gesetzesentwürfe mit schneller Bearbeitung sind. Es sind Instrumente, die wir den Schulen so schnell wie möglich zur Verfügung stellen wollen. Sicherheit kann nicht warten", fügte García Ruminot hinzu.