Eine handgeschriebene Nachricht, die auf einer Bank in der Escuela Técnica „Arq. Francisco Pinaroli“ in Goya, Corrientes, gefunden wurde, kündigte für Donnerstag, den 9. April, um 8 Uhr eine Schießerei an. Dies führte zu einer hohen Anzahl an Fehlzeiten und einem Polizeieinsatz. Rektorin Lidia Mochi reichte Strafanzeige ein, und Handschriftenexperten untersuchten den Text. Die Polizei durchsuchte das Gebäude und hält eine präventive Überwachung aufrecht.
Ein Schüler der zweiten Klasse entdeckte die mit Bleistift auf eine Schulbank geschriebene Nachricht am Mittwochnachmittag: „El día 9 de abril cuidensé habrá un tiroteo. A las 8 en punto voy a salir del baño y los voy a matar a todos“. Das Bild verbreitete sich viral, löste in der Schulgemeinschaft eine Psychose aus und führte dazu, dass am Donnerstagmorgen mehr als die Hälfte der Schüler fehlte.
Rektorin Lidia Mochi reagierte umgehend. „Sobald wir durch eine sehr besorgte Mutter davon erfuhren, inspizierten wir das Klassenzimmer, bestätigten die Echtheit und begaben uns zur Polizeistation für Frauen und Kinder (Comisaría de la Mujer y el Niño). Danach wurden wir an die Comisaría Primera verwiesen, wo der Staatsanwalt einschritt und eine Strafanzeige aufgenommen wurde“, erklärte Mochi.
Handschriftenexperten der Polizei von Corrientes untersuchten den Tatort am Nachmittag und analysierten die Buchstaben und Strichführungen, um sie mit den Heften der Schüler abzugleichen. Am Donnerstag vor 7:00 Uhr inspizierten Beamte die Klassenzimmer, Innenhöfe und Toiletten, wobei sie unmittelbare Gefahren ausschließen konnten.
Am Eingang wurde ein ständiger Polizeiposten eingerichtet. „Wir haben mit dem Kommissar vereinbart, dass man uns Schutz gewährt. Sie haben alles präventiv durchsucht, um jede Möglichkeit auszuschließen“, sagte Mochi gegenüber Eventos y Noticias. Der Verfasser bleibt weiterhin unbekannt, und die Ermittlungen dauern unter Geheimhaltung an.