Die Interims-Gouverneurin von Sinaloa, Yeraldine Bonilla, erklärte, dass das Nationale Verteidigungssekretariat (Sedena) Gerardo Mérida zum staatlichen Sicherheitsminister ernannt habe und nicht der beurlaubte Gouverneur Rubén Rocha Moya.
Bonilla erläuterte, dass die Ernennung von Mérida, einem pensionierten General, dem Verbindungen zum organisierten Verbrechen vorgeworfen werden, ausschließlich durch das Sedena erfolgt sei. Die Beamtin merkte an, dass der ehemalige Minister „keinerlei Verbindung zur Regierung“ habe und die Situation das Bundesland nicht beeinträchtige.
Mérida trat im Dezember 2024 inmitten von Zusammenstößen zwischen Fraktionen des Sinaloa-Kartells von seinem Posten zurück. Bonilla stellte klar, dass sie seit Méridas Kapitulation vor den US-Behörden keinen weiteren Kontakt zu Rocha Moya hatte.
Die Gouverneurin dementierte zudem, Informationen über neue Anschuldigungen der Vereinigten Staaten gegen mexikanische Amtsträger zu haben.