Sicherheitsminister Omar García Harfuch sicherte der neuen Interims-Gouverneurin von Sinaloa, Yeraldine Bonilla, am 4. Mai die volle Unterstützung des Bundes zu, inmitten der anhaltenden Auswirkungen der US-Anschuldigungen gegen Rubén Rocha Moya wegen Verbindungen zum Sinaloa-Kartell. Mehr als 13.300 Einsatzkräfte sind weiterhin vor Ort, während ein Rückgang der Tötungsdelikte um 44 % verzeichnet wurde. Präsidentin Claudia Sheinbaum bestätigte den Schutz von Rocha durch die Guardia Nacional.
Nachdem der Kongress von Sinaloa am 2. Mai den Beurlaubungsantrag von Gouverneur Rubén Rocha Moya genehmigt hatte – ausgelöst durch Vorwürfe des US-Justizministeriums wegen Kartellverbindungen –, übernahm Yeraldine Bonilla Valverde, die ehemalige Generalsekretärin der Regierung mit Erfahrung in der öffentlichen Sicherheit, das Amt als erste weibliche Interims-Gouverneurin des Bundesstaates.
Bonilla drückte Rocha ihre volle Unterstützung aus, wies die Anschuldigungen als „unbegründet und wahrheitswidrig“ zurück und bekräftigte die Koordination mit den Bundesbehörden in Sicherheitsfragen. „Sinaloa weiß, dass die Anschuldigungen falsch sind“, erklärte sie.
Beim 14. Treffen des Sicherheitskabinetts in Culiacán am 4. Mai betonte Minister Omar García Harfuch: „Wir ziehen uns nicht zurück. Die ständige Koordination mit den staatlichen Behörden wird aufrechterhalten, und die Interims-Gouverneurin Yeraldine Bonilla wird die volle Unterstützung der mexikanischen Regierung erhalten.“ Er hob den Einsatz von mehr als 13.300 Sicherheitskräften im Bundesstaat und einen Rückgang der vorsätzlichen Tötungsdelikte um 44 % hervor.
García Harfuch stellte klar, dass der Schutz von Rocha durch die Guardia Nacional auf eine Empfehlung des Sicherheitskabinetts zurückzuführen sei und nicht auf eine persönliche Anfrage, da keine bestätigten Drohungen vorlägen. Präsidentin Sheinbaum bestätigte während ihrer morgendlichen Pressekonferenz (Mañanera) am 4. Mai: „Er hat derzeit Schutz gemäß der Vorgabe des Kabinetts.“ Die Sicherheitsministerin Luisa María Alcalde stellte klar, dass die USA eine vorläufige Inhaftierung und keine formelle Auslieferung anstrebten, was laut Einschätzungen der FGR derzeit nicht dringlich sei.