Hernán Bermúdez in Verfahren wegen erzwungenem Verschwindenlassen angeklagt

Die Generalstaatsanwaltschaft von Tabasco hat die Eröffnung eines Gerichtsverfahrens gegen den ehemaligen Sicherheitsminister Hernán Bermúdez Requena wegen erzwungenen Verschwindenlassens von Personen erwirkt. Der Richter ordnete Untersuchungshaft sowie eine zweimonatige Frist für ergänzende Ermittlungen an.

Am Samstag wurde Hernán Bermúdez Requena von einem Kontrollrichter wegen des Verbrechens des erzwungenen Verschwindenlassens angeklagt, wie die Generalstaatsanwaltschaft von Tabasco mitteilte. Das allgemeine Gesetz über das erzwungene Verschwindenlassen sieht Freiheitsstrafen von 40 bis 60 Jahren vor, die um die Hälfte erhöht werden können, wenn das Opfer weiblich ist. Als ehemaliger Beamter drohen ihm zudem die Entlassung sowie ein Tätigkeitsverbot, das doppelt so lang wie die Haftstrafe ist.

Bermúdez Requena befindet sich im Federal Social Readaptation Center No. 1, „El Altiplano“, in Untersuchungshaft und wurde per Videokonferenz zugeschaltet. Der Richter setzte eine zweimonatige Frist für den Abschluss der ergänzenden Ermittlungen fest, während der die Staatsanwaltschaft weitere Beweise sammeln wird.

Der ehemalige Beamte, bekannt als „Comandante H“ oder „El Abuelo“ und mutmaßlicher Anführer von „La Barredora“, sieht sich zudem mit lokalen Anklagen wegen schwerer Entführung, Erpressung und krimineller Vereinigung aus seiner Zeit als Leiter des SSPC konfrontiert. Er wurde am 12. September 2025 nach monatelanger Flucht in Paraguay festgenommen.

Er war unter den Gouverneuren Adán Augusto López Hernández und Carlos Manuel Merino Campos Leiter des SSPC und trat im Januar 2024 inmitten der zunehmenden Gewalt in Tabasco zurück. Vertreter der Landesregierung haben weitere Haftbefehle im Rahmen laufender Ermittlungen nicht ausgeschlossen.

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