Die Behörden haben Jorge „N“, den Sicherheitsminister von Matehuala, und Pablo Ernesto „N“, einen ehemaligen städtischen Beamten, wegen Drogenbesitzes festgenommen. Beide stehen im Verdacht, an der Freiheitsberaubung von sieben Elektrikern beteiligt gewesen zu sein, die am 21. März in San Luis Potosí verschwanden und später lebend aufgefunden wurden. Die Festgenommenen führten Marihuana, Crystal Meth sowie Fahrzeuge mit sich.
In jüngsten Einsätzen nahmen staatliche und föderale Sicherheitskräfte den 42-jährigen Jorge „N“, den Leiter der Stadtpolizei und Sicherheitsminister von Matehuala, fest. Bei ihm wurden 52 Tütchen Marihuana mit einem Gewicht von 334 Gramm, drei Tütchen Crystal Meth mit einem Gewicht von 30 Gramm sowie ein offizielles Dienstfahrzeug vom Typ Nissan Versa sichergestellt. Die Festnahme erfolgte aufgrund eines anonymen Hinweises, wie Quellen aus der PAN-geführten Stadtverwaltung unter Raúl Ortega Rodríguez berichteten. In einem zweiten Einsatz wurde der 40-jährige Pablo Ernesto „N“, ehemaliger Leiter der Bereiche Handel, öffentliche Arbeiten, Alkohol und Sicherheit, mit 29 Portionen Marihuana (insgesamt 180 Gramm) und einem Chevrolet-Pickup des Modelljahres 2025 gefasst. Beide stehen im Verdacht, mit dem Fall der sieben Elektriker aus Cárdenas in Verbindung zu stehen, die am 21. März auf der Rückkehr über die Autobahn Matehuala-Cárdenas nach Arbeiten im Hochland von Potosí verschwanden. Bei den Arbeitern handelt es sich um Ángel Daniel Pérez López, Miguel Ángel Pérez Olivo, Jaciel Zapata García, Omar Godoy Galván, Said Hernán Olvera, Celso López González und Macario Torres Castillo im Alter von 20 bis 30 Jahren. Die Stadtverwaltung von Matehuala gab in den sozialen Medien bekannt, dass die Männer lebend aufgefunden wurden und sich für die entsprechenden Verfahren bei der Generalstaatsanwaltschaft von San Luis Potosí befinden. „Die Stadtverwaltung erkennt die Koordination zwischen den Sicherheits- und Justizbehörden an, die ihre Auffindung ermöglicht hat“, hieß es in der Erklärung. Eine dritte Person hatte die Behörden auf eine mögliche Freiheitsberaubung aufmerksam gemacht, wobei Einzelheiten zu Ort und Umständen weiterhin unklar bleiben. Der Vorfall erinnert an frühere Ereignisse in Matehuala, wie etwa die Entführung undokumentierter Migranten vor einigen Jahren, in die ebenfalls ehemalige Beamte verwickelt waren.