Ehemalige Beamte aus Edomex erhalten insgesamt 1.146 Jahre Haft nach „Operation Enjambre“

Die Generalstaatsanwaltschaft des Bundesstaates Mexiko erwirkte 15 Urteile gegen 20 ehemalige Amtsträger, die im Rahmen der „Operation Enjambre“ festgenommen wurden. Sie wurden zu insgesamt 1.146 Jahren Haft wegen Verbrechen wie Mord, Entführung und Erpressung verurteilt. Einige der Verurteilten arbeiteten mit Kartellen wie La Familia Michoacana und dem Jalisco-Kartell (CJNG) zusammen. Die Urteile betreffen Gemeinden wie Nicolás Romero, Amanalco und Tlatlaya.

Die am 22. November 2024 von der mexikanischen Regierung und der Staatsanwaltschaft des Bundesstaates initiierte „Operation Enjambre“ ging aus der Entdeckung der Überreste von 10 Personen in Brunnen in Nicolás Romero im April 2024 hervor. Dies führte zur ersten Festnahme von 11 örtlichen Polizeibeamten, die neben anderen Kommandeuren und Beamten aus verschiedenen Gemeinden des Bundesstaates Mexiko als mutmaßliche Täter identifiziert wurden.

Zu den Verurteilten gehört María Elena Martínez Robles, die ehemalige Gemeindepräsidentin von Amanalco de Becerra, die am 16. Dezember 2025 wegen Mordes zu 70 Jahren Haft verurteilt wurde. Adrián Mauricio Sánchez Mitre, der ehemalige Sicherheitsbeauftragte von Nicolás Romero, kommt auf insgesamt 190 Jahre: 40 Jahre für Mord im Januar 2026 und 150 Jahre für Express-Entführung am 22. April 2026. Andere, wie Luis Ángel Nicolás Santos aus Tlatlaya und Ellery Guadalupe Figueroa Macedo aus Tonatico, erhielten jeweils 50 Jahre wegen Entführung.

Sieben Polizeibeamte aus Nicolás Romero, darunter Jesús Fernando Vega Mondragón und weitere, wurden am 14. April 2026 zu jeweils 46 Jahren und sechs Monaten Haft wegen qualifizierten Mordes verurteilt. Rafael Goribar Martínez und Vianey Analleli Palafox Acuña aus Ecatepec erhielten ebenfalls jeweils 47 Jahre wegen Mordes.

Die Staatsanwaltschaft berichtete zudem von Verbrechen wie dem erzwungenen Verschwindenlassen, wie im Fall von Eulises González Hernández aus Acambay, der zu 68 Jahren und sechs Monaten sowie 47 Jahren und sechs Monaten Haft verurteilt wurde. Diese Fälle markieren einen Schlag gegen die Unterwanderung der Gemeindepolizei und der Behörden durch das organisierte Verbrechen.

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