Staatsanwaltschaft fordert Freispruch für David Cangrejo nach zehn Jahren Verfahrens

Die Staatsanwaltschaft hat vollen Freispruch für den Arzt David Cangrejo und elf weitere Personen im Zusammenhang mit einem mutmaßlichen Wahlkorruptionsfall in Neiva beantragt. Nach einem Jahrzehnt der Untersuchungen konnten die Beweise die Unschuldsvermutung nicht überwinden. Das Verfahren, das 2016 begonnen wurde, brach wegen unzureichender Beweise zusammen.

Das Verfahren gegen David Cangrejo, Leiter der ESE Carmen Emilia Ospina in Neiva, und elf weitere Beamte begann 2016 mit Anklagen wegen Erpressung und Wählerzwang. Die Behörden nahmen die Beschuldigten am 13. Mai 2016 in einer Operation der Staatsanwaltschaft der siebten Sektion fest, doch drei Monate später, am 8. August, hob Richter Jorge Enrique Luna die Haft an und ließ sie frei.  nnZunächst legte die Staatsanwaltschaft 23 Zeugen und 127 Beweismittel vor, doch mehrere Schlüsselnbeweise wurden am 4. August 2016 für unzulässig erklärt. Später schloss Richterin María del Pilar Ochoa weitere Beweise aus und schützte Zeugen, ohne dass die Staatsanwältin Einspruch einlegte. Zwei der vier zugeschriebenen Delikte verjährten Ende letzten Jahres aufgrund prozessualer Trägheit.  nnStaatsanwältin Sandra Patricia Orjuela, die den Fall Ende 2024 übernahm, schloss in ihren Schlussplädoyers, dass die vorgelegten Beweise nicht ausreichend schwer wogen. „Nach integraler Analyse der angeordneten und vorgelegten Beweise im Prozess kommt diese Behörde zu dem Schluss, dass sie nicht ausreichen, um die Unschuldsvermutung zu entkräften“, erklärte Orjuela. Sie fügte hinzu, dass kein Missbrauch der Position oder Drohungen zur Beeinflussung von Stimmen bewiesen wurden und Zeugenaussagen auf indirekte Kommentare oder Gerüchte beschränkt waren.  nnZeugen wie der ehemalige Ratsherr Johan Steed Ortiz und Ratsherr Mateo Trujillo lieferten keine direkten Beweise. Die Verteidigung bestritt jegliche Anweisungen, Verträge oder Jobs an politische Unterstützung zu knüpfen. Anwalt Ernesto Cruz Daza betonte: „Es ist klar, dass die rechtlich relevanten Tatsachen der Anklage weder direkt noch indiziell bewiesen wurden“.  nnDas Verfahren, das fast zehn Jahre dauerte und Verjährungsfristen überschritt, führte zu einem Beweismangel. Die Staatsanwaltschaft beantragte auf Basis des Objektivitätsgrundsatzes Freispruch für Cangrejo und die anderen: Rosa Omaira Bastidas Javela, Juan Carlos Vázquez Vargas u. a. Richter Freddy Ávila Peña muss entscheiden, doch vernünftiger Zweifel deutet auf einen Freispruch vor Ostern hin.

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