Mexikanisches Militär tötet Drogenboss El Mencho, während Gewalt um sich greift

Mexikanische Soldaten töteten Nemesio Oseguera Cervantes, bekannt als El Mencho, einen der meistgesuchten Drogenhändler der Welt, bei einer Militäroperation im Bundesstaat Jalisco. Sein Tod löste Gewalt in mehreren Bundesstaaten aus, wobei Kartellanhänger Fahrzeuge anzündeten und Straßen blockierten. Indien hat eine Sicherheitswarnung für seine Bürger in Mexiko herausgegeben.

Das mexikanische Verteidigungsministerium gab am 23. Februar 2026 bekannt, dass der 59-jährige Nemesio Rubén Oseguera Cervantes, bekannt als El Mencho, bei einer Militäroperation im Gebiet Tapalpa im Bundesstaat Jalisco getötet wurde. Laut Ministerium erlag er schweren Verletzungen während eines Lufttransports nach der Operation. El Mencho führte den Jalisco New Generation Cartel (CJNG), der in den letzten zehn Jahren zur mächtigsten kriminellen Organisation Mexikos und einer Hauptquelle für Drogenhandel in die USA geworden war.  nnPräsidentin Claudia Sheinbaum hat den Tod noch nicht offiziell bestätigt. Sie erklärte, dass volle Details vom Sicherheitskabinett geliefert würden. Berichte über Osegueras Tod lösten Gewalt in den Bundesstaaten Jalisco, Guanajuato, Nayarit, Michoacán und Tamaulipas aus. Lokale Medien und Beamte berichteten, dass CJNG-Anhänger Busse, Lkw und Autos anzündeten und Hauptstraßen blockierten. In Guadalajara flohen Menschen aus Straßen und Verkehrsknotenpunkten aus Angst vor Vergeltungsschlägen.  nnJalisco-Gouverneur Pablo Lemus Navarro rief eine «Code Rot»-Sicherheitswarnung aus und forderte die Bewohner auf, in ihren Häusern zu bleiben. Er sagte: «Wir sind im Code Rot. Wir wiederholen den Rat, die Häuser nicht zu verlassen. Es gibt Zusammenstöße an mehreren Bundesstandorten.» Der öffentliche Nahverkehr wurde in einigen Bereichen eingestellt, und die Fahrt auf Staatsstraßen wurde aufgrund anhaltender Zusammenstöße eingeschränkt.  nnDie US-Botschaft gab eine Sicherheitswarnung im Zusammenhang mit möglichen Vergeltungsmaßnahmen nach dem Tod des CJNG-Führers heraus. Sie riet US-Bürgern, in sicheren Orten zu bleiben und lokale Nachrichten zu verfolgen. Ähnlich gab die indische Botschaft in Mexiko am 23. Februar 2026 eine Warnung für ihre Staatsangehörigen heraus. Die Botschaft forderte Inder in Jalisco (Puerto Vallarta, Chapala, Guadalajara), Tamaulipas (Reynosa u. a.), Michoacán, Guerrero und Nuevo León auf, Schutz zu suchen, Bereiche mit Polizeiactivitäten zu meiden, wachsam zu bleiben und den Anweisungen der lokalen Behörden zu folgen. In Notfällen 911 wählen und die Botschafts-Hotline +52 55 4847 7539 nutzen.

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