Nemesio Oseguera Cervantes, alias „El Mencho“, Führer des Jalisco-Neue-Generation-Kartells (CJNG), wurde am 22. Februar 2026 bei einer Bundesoperation in Tapalpa, Jalisco, getötet. Die Auseinandersetzung forderte den Tod von sieben mutmaßlichen CJNG-Mitgliedern, einschließlich Oseguera, und löste Narcobloqueos in mindestens fünf Bundesstaaten aus. Das Sekretariat für Nationale Verteidigung (Sedena) bestätigte die Beteiligung US-amerikanischer Geheimdienstinformationen an der Operation.
Am 22. Februar 2026 führten mexikanische Bundeskräfte eine Operation in Tapalpa, Jalisco, 130 Kilometer südlich von Guadalajara, durch, die darauf abzielte, Nemesio Oseguera Cervantes, 56 Jahre alt, bekannt als „El Mencho“ und Führer des CJNG, zu fassen. Laut einer Mitteilung der Sedena wurden die Militärangehörigen während der Aktion von mutmaßlichen CJNG-Mitgliedern angegriffen, die die Aggression abwehrten. Als Folge starben vier mutmaßliche Mitglieder der kriminellen Gruppe vor Ort, und drei weitere schwer Verletzte während ihres Lufttransports in die Mexiko-Stadt; unter letzteren befand sich Oseguera Cervantes, dessen Identität durch forensische Untersuchungen bestätigt werden soll. Die Operation wurde von Flugzeugen der mexikanischen Luftwaffe und der Spezialkraft für Sofortreaktion der Guardia Nacional unterstützt sowie durch Informationen des Nationalen Nachrichtendienstes und des Generalstaatsanwalts. Sedena betonte, dass im Rahmen der bilateralen Zusammenarbeit mit den USA ergänzende Informationen von Behörden dieses Landes eingegangen seien. Drei Soldaten wurden verletzt und in die Mexiko-Stadt zur medizinischen Behandlung geflogen. Zudem wurden zwei mutmaßliche CJNG-Mitglieder festgenommen, und Waffen, gepanzerte Fahrzeuge sowie Raketenwerfer, die Flugzeuge abschießen können, wurden beschlagnahmt. Unmittelbar nach der Operation wurden Narcobloqueos und Fahrzeugbrände in Jalisco, Tamaulipas, Michoacán, Guerrero und Nuevo León sowie anderen Bundesstaaten gemeldet. Die US-Botschaft in Mexiko gab eine Sicherheitswarnung für ihre Staatsangehörigen in diesen Regionen heraus und forderte sie auf, sich an Ort und Stelle aufzuhalten, bis auf Weiteres und Bereiche polizeilicher Aktivitäten zu meiden. „Aufgrund laufender Sicherheitsoperationen, Straßensperren und krimineller Aktivitäten sollten US-Bürger in den genannten Orten sich an Ort und Stelle aufhalten, bis auf Weiteres“, hieß es in der Warnung. Präsidentin Claudia Sheinbaum lobte Armee und Streitkräfte und erklärte: „Meine Anerkennung an die mexikanische Armee, Guardia Nacional, Streitkräfte und Sicherheitskabinett. Wir arbeiten täglich für Frieden, Sicherheit, Gerechtigkeit und das Wohl Mexikos.“ Das Sicherheitskabinett meldete einen umfassenden Einsatz zur Wiederherstellung der Ordnung und Freimachung der Straßen.