Die Sterbeurkunde von Nemesio Oseguera Cervantes, alias »El Mencho« und Anführer des Cártel Jalisco Nueva Generación (CJNG), vermerkt seinen Tod am 22. Februar 2026 um 10:30 Uhr in Tapalpa, Jalisco – durch Schussverletzungen –, was der Behauptung federaler Beamter widerspricht, er sei während des Lufttransports nach einer gemeinsamen Mexiko-US-Operation dort gestorben. Der Leichnam wurde der Familie zur Beerdigung übergeben.
Die Sterbeurkunde, ausgestellt vom Zivilregister Mexiko-Stadt, gibt an, dass »El Mencho« in Tapalpa an Schussverletzungen im Thorax, Abdomen und an den unteren Gliedmaßen starb. Dies steht im Widerspruch zu Ricardo Trevilla, Leiter des Secretariat of National Defense (Sedena), der berichtete, dass Oseguera während des Transfers per Flugzeug zum Flughafen Morelia, Michoacán, nach der Operation am 22. Februar verstarb. Der Leichnam wurde dann zum Internationalen Flughafen Mexiko-Stadt gebracht, wo die Specialized Prosecutor's Office for Organized Crime (FEMDO) die Identität bestätigte, bevor er freigegeben wurde. Die Beerdigung fand am 2. März in Jalisco statt, mit einem goldenen Sarg und Blumengestecken, die auf das CJNG hindeuteten und seinen Spitznamen »El Señor de los Gallos« trugen, im Pantheon Recinto de la Paz in Zapopan. Präsidentin Claudia Sheinbaum forderte die Attorney General's Office (FGR) auf, das Versäumnis zu erklären, die Hütte in Tapalpa nach der Operation zu sichern, wodurch Medien ab dem 23. Februar Zugang erhielten und potenzielle Beweismanipulationen möglich wurden, einschließlich eines Briefs vom 7. August 2025, der die Band Los Alegres del Barranco erwähnt. Nach seinem Tod brach Gewalt aus durch interne CJNG-Streitigkeiten um Michoacán-Plazas wie Uruapan, wo zwischen dem 26. und 28. Februar 10 Tote zu beklagen waren. Gerardo »N« (»El Congo«), am 2. März verhaftet und mit dem CJNG verbunden, lieferte Details. Sicherheitsminister Omar García Harfuch nannte potenzielle Nachfolger: Juan Carlos Valencia González (»El O3«), Audias Flores Silva (»El Jardinero«) und Ricardo Ruiz Velasco (»Doble R«).