Eine Bundesoperation in Tapalpa, Jalisco, führte zum Tod von Nemesio Oseguera Cervantes, bekannt als 'El Mencho', Anführer des Cártel Jalisco Nueva Generación (CJNG). Die Behörden ergriffen Sicherheitsmaßnahmen, einschließlich der Aussetzung massiver Veranstaltungen, Unterricht und Flüge im Bundesstaat. Narcobloqueos werden in mehreren Gebieten gemeldet, die den Verkehr und die Mobilität beeinträchtigen.
Am 22. Februar 2026 endete eine Bundesoperation in der Gemeinde Tapalpa, Jalisco, mit dem Tod von Nemesio Oseguera Cervantes, alias 'El Mencho', Anführer des CJNG. Die Secretaría de la Defensa Nacional (SEDENA) bestätigte die Eliminierung und hob die Zusammenarbeit mit US-Geheimdiensten hervor, die bis zu 15 Millionen Dollar für Informationen über ihn ausgesetzt hatten. Das CJNG wurde letztes Jahr von Washington als Terrororganisation eingestuft. Gouverneur Pablo Lemus Navarro aktivierte den „Código Rojo“ und richtete einen Sicherheitsausschuss mit föderalen, staatlichen und kommunalen Behörden ein. Er ordnete die Absage massiver Veranstaltungen in ganz Jalisco für diesen Sonntag und die Aussetzung des Präsenzunterrichts am Montag an, wobei der Schutz von Kindern, Jugendlichen und Lehrern priorisiert wurde. Im Sport wurde das Clásico Nacional Femenil zwischen Guadalajara und América, geplant im Estadio Akron um 17:00 Uhr, verschoben. Der Club de Béisbol Charros de Jalisco verschob sein Spiel gegen El Águila Softbol im Estadio Panamericano und forderte Fans auf, ruhig zu bleiben und offizielle Anweisungen zu befolgen. Auch der Kulturkalender war betroffen: Die Secretaría de Cultura von Jalisco schloss Museen, Ausstellungen und Theater. Das Konzert der Orquesta Filarmónica de Jalisco im Teatro Degollado wurde verschoben, ebenso ein Event im Teatro Diana, das vorbeugend abgesagt wurde. Das Konzert von Kali Uchis im Auditorio Telmex wurde storniert, mit automatischen Rückerstattungen für Online-Tickets und Rückgabe vor Ort an den Kassen. Die folgende Gewalt umfasste Narcobloqueos in Jalisco (Guadalajara, Puerto Vallarta und Chapala) sowie in Staaten wie Michoacán, Colima, Nayarit, Aguascalientes, Tamaulipas und Guanajuato. Vier weitere CJNG-Mitglieder starben, drei wurden schwer verletzt, drei Soldaten ins Krankenhaus gebracht. In der Luftfahrt wurden mindestens 325 Flüge an Flughäfen in Puerto Vallarta (139, internationale Operationen ausgesetzt), Guadalajara (84, hauptsächlich Volaris) und Tepic abgesagt. Aeroméxico stoppte alle Flüge in diese Regionen. Busunternehmen wie ETN, Primera Plus und Estrella Blanca stellten den Betrieb auf betroffenen Autobahnen in mindestens 15 Staaten ein. Das US-Außenministerium riet seinen Bürgern in Jalisco und anderen Staaten, Schutz zu suchen, und warnte vor Straßensperren, die Flüge, Taxis und Mitfahrdienste in Puerto Vallarta beeinträchtigen.