Chiles Justizministerium ernennt Constanza Garrido zur neuen Leiterin des Menschenrechtsprogramms

Der chilenische Unterstaatssekretär für Menschenrechte, Pablo Mira, entließ drei Beamte des Menschenrechtsprogramms und ernannte die Anwältin Constanza Garrido zur neuen Leiterin des Programms und des Nationalen Suchplans. Garrido verfügt über Erfahrung am Nationalen Institut für Menschenrechte und im Bereich der Prävention von sexuellem Missbrauch. Der Nationale Suchplan wird unter der neuen Leitung fortgesetzt.

Der Unterstaatssekretär für Menschenrechte im chilenischen Justizministerium, Pablo Mira (RN), stellt derzeit sein direktes Team zusammen. Am Dienstag teilte er die Entlassung von drei Beamten des Menschenrechtsprogramms mit, das den Nationalen Suchplan (PNB) umsetzt: Paulina Zamorano, die Leiterin des Programms mit 14 Jahren Dienstzeit im Ministerium; Magdalena Garcés, Koordinatorin des Bereichs Suche und Trajektorien; sowie Tamara Lagos, Archivkoordinatorin. In einer Erklärung des Untersekretariats wurde erläutert, dass es sich um Beauftragte mit exklusivem Vertrauensverhältnis der vorherigen Regierung handelte, die am 10. März nicht zurückgetreten waren. Constanza Garrido, die zur Leiterin des Programms und des PNB ernannt wurde, ist derzeit als juristische Beraterin bei der regionalen Staatsanwaltschaft Centro Norte tätig. Zuvor beriet sie die Kirche in Fällen von sexuellem Missbrauch als Mitglied des Nationalen Rates zur Prävention von Missbrauch und Opferhilfe der Chilenischen Bischofskonferenz. Garrido war zweimal am Nationalen Institut für Menschenrechte (INDH) tätig: 2019 als kooperierende Anwältin für fast zwei Jahre und 2024 als Spezialistin in der Abteilung für Menschenrechtsschutz. Garrido besitzt einen Master in Kriminologie der University of Cambridge und ein Diplom in Menschenrechten der Universidad Alberto Hurtado. Ihre Ernennung soll am Mittwoch durch Mira offiziell bestätigt werden. Minister Fernando Rabat bestätigte bereits vor Wochen die Fortsetzung des PNB, eine Haltung, die Mira auch in den sozialen Medien und vor der Menschenrechtskommission der Abgeordnetenkammer bekräftigte.

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