Senator Manuel José Ossandón (RN) beschuldigte den ehemaligen Generalsekretär des Senats Raúl Guzmán Uribe der mutmaßlichen Fälschung öffentlicher Dokumente im Senatssaal. Die Vorfälle gehen auf die Monate Januar und Februar zurück, als es um die Ernennung eines stellvertretenden Sekretärs ging. Er forderte Präsidentin Paulina Núñez auf, eine Untersuchung einzuleiten.
Während der ersten Sitzung der neuen Legislaturperiode im Senat am 18. März 2026 beschuldigte Senator Manuel José Ossandón (RN) formell den ehemaligen Generalsekretär Raúl Guzmán Uribe, einen Rechtsanwalt und Ex-Staatsanwalt, dessen Amtszeit am 10. März abgelaufen ist. Ossandón gab an, dass er am 27. Januar die interne Regierungskommission einberufen hatte, in der die anwesenden Senatoren sich darauf einigten, dass Julio Cámara Oyarzo im Falle einer Vakanz als Stellvertreter fungieren würde. Am 9. Februar jedoch teilte das Generalsekretariat dem Personalchef mit, dass Ximena Belmar Stegmann benannt wurde, was laut Ossandón "falsch ist". Als Präsident des Senats gab er daraufhin eine Mitteilung heraus, um sie zu korrigieren; obwohl sie geändert wurde, schrieb Guzmán, dass "kein Fehler vorlag" und forderte eine weitere Vereinbarung für Cámara. Ossandón erachtete dies als "äußerst schwerwiegend" und bat Präsidentin Paulina Núñez (RN) um eine Untersuchung und übergab ihr eine Mappe mit Beweisen. Er wies darauf hin, dass die Kommissionen des Regimes geheim seien und weder Tonaufnahmen noch Protokolle vorlägen, was zu Unklarheiten über sensible Vereinbarungen führe. Das könnte letztendlich auf eine öffentliche Dokumentenfälschung hinauslaufen. Das wäre sehr schwerwiegend", schloss er. Diese Anschuldigung trug zu den Spannungen in der Sitzung bei, wie z.B. die Auseinandersetzungen zwischen den Senatoren Javier Macaya (UDI) und Daniel Núñez (PC) sowie Fidel Espinoza (PS) und Karim Bianchi, aber das Hauptaugenmerk lag auf der Anklage von Ossandón. In der Sitzung wurde nach den Wortmeldungen über die Gesetzentwürfe abgestimmt.