Javier ‚N‘ und José Luis ‚N‘, ehemalige Sedatu-Direktoren, haben die Fälschung ihrer Unterschriften in zentralen Dokumenten der Estafa-Maestra-Untersuchung angezeigt. Eine Expertenanalyse der FGR bestätigte die Unregelmäßigkeit, doch die Staatsanwaltschaft schloss den Fall ohne angemessene Begründung. Die Betroffenen beantragen Amparos zum Schutz ihrer Rechte.
Die Kontroverse entstand, als Javier ‚N‘, ehemaliger Direktor der Koordination der Delegationen bei Sedatu, feststellte, dass seine Unterschrift auf dem Übergabe-Empfangsprotokoll für Arbeiten im Zusammenhang mit der Universidad Politécnica de Quintana Roo gefälscht war. Er leitete die Untersuchungsakte FED/CDMX/SPE/0006740/2022 wegen Unterschriftenfälschung ein. Ein offizielles graphoskopisches Gutachten der Fiscalía General de la República (FGR) bestätigte, dass die Unterschrift nicht von ihm stammt. nnJosé Luis ‚N‘, ehemaliger Direktor für Strategische Projekte, meldete eine ähnliche Unregelmäßigkeit in seinem Fall und forderte ein vergleichbares Experten-Gutachten an, erhielt jedoch keine Rückmeldung, was seinen Zugang zur Justiz behindert. Dieses Beweismittel war der Hauptbeweis der FGR, um sie wegen angeblicher Veruntreuung von über 77 Millionen Pesos im Strafverfahren 172/2022 anzuklagen. Trotz der bestätigten Falschheit lehnte Richter Luis Benítez die Einstellung des Verfahrens ab, was die Verteidigung zwang, einen Amparo zu beantragen. nnDie FGR zog die Fälschungsanzeige in dieselbe Einheit ein, die sie anklagte, die Fiscalía de Asuntos Relevantes. Im Dezember 2025 entschied sie, keine Strafverfolgung auszuüben, und schloss die Untersuchung unter Anomalien ab: E-Mail-Benachrichtigungen, die die Verteidigung nie erhielt, ohne Übergabebestätigung und ohne Begründung des Abschlusses trotz des Gutachtens, das Dokumentenfälschung belegte. nnSeit 2023 soll Staatsanwalt Mario Bulmaro Fonseca versucht haben, das Dokument und das Gutachten zu verbergen. Daraufhin haben Javier ‚N‘ und José Luis ‚N‘ 2026 rechtliche Maßnahmen ergriffen: Amparo-Verfahren 22/2026 mit einer Verhandlung am 3. März; einen Antrag auf Kontrollhörung, damit die FGR sich für ignorierte Beweise verantwortet, ausstehend seit Dezember 2025; und eine Beschwerde bei der Inneren Revision am 6. Februar 2026 gegen die beteiligten öffentlichen Bediensteten. nnDer Fall stellt die Integrität der FGR bei den Estafa-Maestra-Untersuchungen infrage, bei denen der Einsatz gefälschter Dokumente zur Stützung von Anklagen vermutet wird. Emilio Zebadúa wird als zentrale Figur im Fall genannt, die Straftaten eingeräumt hat, aber nicht inhaftiert wurde, im Gegensatz zu anderen Beteiligten wie Rosario Robles.