Benjamín Robles Montoya von der mexikanischen Partido del Trabajo (PT) forderte die Fiscalía General de la República (FGR) auf, gegen den Gouverneur von Oaxaca, Salomón Jara, wegen mutmaßlicher Verbindungen zum Cártel de Jalisco Nueva Generación (CJNG) und dessen Anführer 'El Mencho' zu ermitteln. Er behauptete, dass Jaras Bruder, Noé Jara Cruz, Wahlkampfzahlungen des Kartells abgewickelt habe. Die PT drängte Präsidentin Claudia Sheinbaum dazu, den Gouverneur nicht in Schutz zu nehmen.
Benjamín Robles Montoya, ein Mitglied der nationalen PT-Führung, erklärte gegenüber El Financiero, dass die Partei keine Machtpositionen anstrebe, aber fordere, dass die FGR gegen Jara als 'Verbündeter und Nutznießer' von 'El Mencho' und dem CJNG vorgehe. Robles sagte, er habe Präsidentin Sheinbaum öffentlich dazu gedrängt, ihre Regierung nicht durch die Verteidigung des 'Narko-Gouverneurs von Oaxaca' zu gefährden, und verwies auf öffentliche Informationen über Wahlkampfzahlungen über Noé Jara. Der Bruder des Gouverneurs war bis letzten November als Sekretär für Regierung und Territorium im Rathaus von Oaxaca tätig und sieht sich mit Anschuldigungen wegen Korruption, Veruntreuung von Geldern und Einflussnahme bei Ausschreibungen konfrontiert. Der PT-Vorsitzende von Oaxaca merkte an, dass es nach der Gefangennahme von 'El Mencho' Straßensperren und Fahrzeugverbrennungen im Istmo de Tehuantepec gegeben habe, auf die Jara erst einen Tag später reagierte. 'Das ist das Kartell, mit dem er in Verbindung steht', erklärte Robles und erläuterte, dass die PT Jaras Kandidatur ursprünglich unterstützt habe, sich jedoch aufgrund der mutmaßlichen kriminellen Verbindungen, Vetternwirtschaft und Korruption von ihm distanziert habe.