Mehrere kolumbianische Wirtschaftsverbände beklagen Blockaden auf der Strecke Cali-Buenaventura, die nun schon seit vier Tagen andauern und den Außenhandel über den wichtigsten pazifischen Hafen beeinträchtigen.
Colfecar berichtete, dass auf dieser Verkehrsader im Jahr 2026 bisher 17 Blockaden verzeichnet wurden, bei zweien davon kam es zu gewaltsamen Zwischenfällen. Die Straße wird täglich von 4.634 Frachtfahrzeugen befahren, die 55.698 Tonnen an Gütern transportieren.
Das Comité Intergremial y Empresarial del Valle del Cauca warnte vor Erdgasengpässen in Buenaventura und dem Rückstau von täglich 7.800 Tonnen an Betriebsmitteln. Es schätzte die täglichen Verluste für den lokalen Handel auf 10.000 bis 12.000 Millionen Pesos.
Fedetranscarga erklärte, dass Tausende von Transportfahrern unter unwürdigen Bedingungen festsitzen und die Betriebskosten die erhaltenen Vorschüsse übersteigen. Die Organisationen forderten ein sofortiges Eingreifen des Verkehrsministeriums und anderer Behörden, um die Mobilität wiederherzustellen.