Die Frachttransportkosten auf den wichtigsten Routen Kolumbiens stiegen im Januar und Februar 2026 um 5 % bis 9 %, wobei die Stundensätze um 21 % bis 30 % zunahmen. Diese Erhöhungen folgen auf die Mautanpassungen der Regierung im Januar und sind auf Gehaltserhöhungen, Kraftstoffpreise und logistische Verzögerungen zurückzuführen.
Die Kostensteigerungen für den Gütertransport auf den wichtigsten kolumbianischen Routen zu Beginn des Jahres 2026 resultieren aus mehreren Belastungsfaktoren, darunter die im Dezember 2025 angekündigten und zum 16. Januar in Kraft getretenen Mautanpassungen – die an einen Anstieg des Verbraucherpreisindex um 5,30 % gekoppelt sind – sowie die Mindestlohnerhöhung von 2026, Änderungen bei den ACPM-Kraftstoffpreisen und Aktualisierungen der Mautgebühren. Logistische Ineffizienzen, wie Verzögerungen beim Be- und Entladen, trugen mit zusätzlichen 7,9 % pro Überstunde bei.
Verkehrsministerin María Fernanda Rojas betonte die kontinuierliche Überwachung durch das SICE-TAC-System: „Dies hilft uns, die Kostenentwicklungen zu verstehen und Maßnahmen für die Effizienz des Transports umzusetzen. Unser Ziel ist ein wettbewerbsfähigeres System, von dem die Transportunternehmen und die Wirtschaft profitieren.“
Trotz des breiteren Wirtschaftswachstums mit BIP-Gewinnen und einer stabilen Inflation ist der Sektor anhaltendem Druck ausgesetzt. Die Behörden werden die Entwicklung weiterhin verfolgen, um Entscheidungen zu fundieren und die nationale Logistik zu stärken.