Der Verband der Güterkraftverkehrsunternehmer (Fedetranscarga) meldete 16 Blockaden auf wichtigen nationalen Straßen infolge von Protesten gegen Grundsteuererhöhungen. Die Gruppe sandte ein Schreiben an Innenminister Armando Benedetti, in dem sie ihre Besorgnis über die Störungen der nationalen Logistik zum Ausdruck brachte. Der Präsident von Fedetranscarga, Arnulfo Cuervo, warf der Regierung vor, die Versprechen aus dem LKW-Fahrerstreik vom letzten September nicht eingehalten zu haben.
Fedetranscarga führte Blockaden auf wichtigen Mobilitäts- und Logistikkorridoren auf, darunter Bogotá-La Calera (km 0+700), Honda-Bogotá (km 34+522, Sektor El Cacique-Guaduas) und Girardot-Mosquera (km 28+600, Kreuzung Tocaima). Weitere Sperrungen betreffen Routen wie den Flughafen Lebrija-Palonegro (km 0+050), La Fortuna-Bucaramanga (km 63+122) und San Gil-Bucaramanga (km 76+200, Sektor El Buey).
La Lizama-San Alberto (km 37+300, Mautstelle La Gómez), Puente Nacional-San Gil (km 41+800, Chitaraque), Barbosa-Tunja (km 9+200, Moniquirá) und Ubaté-Puente Nacional (km 47+800 und km 61, Saboyá) sind ebenfalls blockiert. Weitere Standorte sind Bucaramanga-Pamplona (km 68, La Laguna-Mutiscua), Pamplona-Cúcuta (km 72, Los Acacios), San Alberto-La Mata (km 0+200), Monterrey-Yopal (km 101+500) und La Estrella-El Palo (Kreuzung Irra, Neira).
Der Verband erklärte, dass diese Blockaden zu Lieferverzögerungen, höheren Betriebskosten, dem Verlust verderblicher Waren und Störungen der Lieferkette führen. Sie warnten zudem vor Sicherheitsrisiken für Fahrer und Fahrzeuge, einschließlich Vandalismus und Plünderungen in gefährdeten Gebieten. Cuervo betonte das Versäumnis der Regierung, frühere Verpflichtungen einzuhalten.
Der Transportsektor meldet erhebliche Verluste, darunter 12 Milliarden Dollar täglich in Cauca und mindestens 62 Milliarden Dollar durch Streiks und Blockaden.