Innenminister Armando Benedetti gab das Ende des Bauernstreiks in Santander und Norte de Santander nach einer Einigung über die Überprüfung der Katasterbewertungen bekannt. Die Straße Girón-Lebrija wurde nach sechstägiger Blockade wieder freigegeben. Die Vereinbarung könnte als Modell für andere Regionen mit ähnlichen Protesten dienen.
Innenminister Armando Benedetti bestätigte die Aufhebung des Bauernstreiks in Santander und Norte de Santander nach Einigungen zwischen der nationalen Regierung, den regionalen Behörden und den Vertretern der Gemeinde. Die wichtigste Zusage ist die Überprüfung und Anpassung der Katasterbewertungen, die die Hauptursache der am 9. April begonnenen Proteste waren, welche zu Blockaden auf wichtigen Straßen führten.
Der Gouverneur von Santander, Juvenal Díaz, befürwortete den Konsens, der die Wiedereröffnung der Nationalstraße zwischen Girón und Lebrija ermöglichte, einer strategisch wichtigen Verbindung, die sechs Tage lang gesperrt war. Díaz hob das „Santander-Modell“ hervor, um Lösungen gemeinsam mit dem IGAC und Vertretern aus anderen Regionen wie Cundinamarca, Boyacá und Casanare zu duplizieren.
Das Instituto Geográfico Agustín Codazzi (IGAC) erließ die Resolution 0384 von 2026, die die Gebietsdirektoren ermächtigt, die Erhöhungsprozentsätze der Bewertungen einheitlich und fachgerecht anzupassen. Unterdessen ordnete Präsident Gustavo Petro an, dass Polizei und Streitkräfte die Blockaden räumen sollen, um den Lebensmitteltransport zu gewährleisten, wobei er zur Vorsicht mahnte: „Keine Toten, aber die Straßen werden geräumt.“
Die Blockaden beeinträchtigten Sektoren wie die Geflügelwirtschaft, in der laut Fedetranscarga 10 Millionen Eier lagerten und tägliche Transportverluste von 25 Milliarden Pesos entstanden. Der Consejo Gremial warnte vor Störungen der Lieferkette, schätzte die täglichen Verluste auf 120 Milliarden Pesos und forderte einen institutionellen Dialog.