Petro kündigt Ende der Benzin-Subvention im Ministerrat an

Präsident Gustavo Petro gab im Ministerrat bekannt, dass die Regierung die Benzin-Subvention nicht mehr zahlen wird, was das Primärdefizit reduziert. Er sprach auch über pleitegegangene EPS-Gesundheitsanbieter und Fortschritte in der Agrarreform. Die Landwirtschaftsministerin hob Rekordinvestitionen in dem Sektor hervor.

Im Ministerrat erklärte Präsident Gustavo Petro: „Wir werden die Benzin-Subvention nicht mehr zahlen, was es ermöglicht, das Primärdefizit und die Schuldenkosten sowie die Zahlungsströme zu senken.“ Er warnte, dass globale Spannungen wie der Konflikt im Nahen Osten die Benzinpreise weltweit in Zukunft steigen lassen könnten, was Kolumbien betreffen würde, und betonte die Notwendigkeit, die Preise für diese Energiequelle auszugleichen. Petro stellte fest, dass „heute alle EPS pleite sind, ob interveniert oder nicht“, hob jedoch den Rückgang der Säuglingssterblichkeit hervor und sagte: „Heute gibt es mehr Leben in Kolumbien.“ Da der Kongress die Gesundheitsreform abgelehnt hat, werden die pleitegegangenen EPS liquidiert. Zur Agrarreform insistierte der Präsident, dass es ohne Landverteilung keine Produktion gibt, und das Ziel sei es, die Lebensmittelproduktion anzukurbeln. Er nannte Herausforderungen wie Dürre, Probleme mit chinesischen Importen, die das Angebot an Rindern reduzieren könnten, und die Notwendigkeit mehr Tourismus, um den Handel auszugleichen. Landwirtschaftsministerin Martha Carvajalino präsentierte Zahlen: Kolumbien sei eine „Nahrungsmacht“ mit 22 Billionen Dollar investiert, 39,5 Millionen Hektar bestellt und Wachstum bei Exporten von Frischobst, Palme und Avocado. Im Jahr 2025 wurden 2.180 Millionen Liter Milch geliefert. Der Landfonds verwaltete 763.545 Hektar und verteilte 305.384 neu; 25 Bauernterritorien wurden geschaffen (1,2 Millionen Hektar), 226 indigene Resguardos (3,5 Millionen Hektar) und 102 Gemeinschaftsräte. Zusätzlich über 280 Milliarden Dollar an Inputs, 144 Billionen Dollar an Krediten, Schutz von 197.000 Hektar für Nahrung, mit 4,8 Millionen Beschäftigten, 19 % Rückgang der Lebensmittelinflation und drei Schlüsselverfassungsreformen.

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