Das kolumbianische Ministerium für Bergbau und Energie hat Dekret 1428 von 2025 erlassen, um private, diplomatische und offizielle Fahrzeuge von der Dieselzulage des Fonds zur Stabilisierung der Kraftstoffpreise (FEPC) auszuschließen. Die Maßnahme zielt darauf ab, Verzerrungen bei der Nutzung der Zulage zu korrigieren und die öffentlichen Finanzen zu schützen, mit schrittweiser Umsetzung in zehn Departements. Der öffentliche Güter- und Personenverkehr bleibt von Ausnahmen befreit, um Auswirkungen auf Lebensmittelpreise und Transportkosten zu verhindern.
Das Ministerium für Bergbau und Energie hat Dekret 1428 von 2025 angekündigt, das private, diplomatische und offizielle Fahrzeuge von der durch den FEPC gewährten Dieselzulage abkoppelt. Das Ministerium erklärt, dies korrigiere historische Verzerrungen bei der Zulage, die jahrelang Verbräuche ohne wesentliche soziale Funktion begünstigt und hohe fiskalische Kosten für den Staat verursacht habe. > „Jahrelang hat der Fonds zur Stabilisierung der Kraftstoffpreise (FEPC) letztlich den Dieselverbrauch von Fahrzeugen subventioniert, die keine wesentliche soziale Funktion erfüllen, und dadurch hohe fiskalische Kosten für den Staat verursacht“, erläuterte das Ministerium. Die Umsetzung erfolgt schrittweise in den Departements Antioquia, Atlántico, Bolívar, Cundinamarca, Córdoba, Magdalena, Risaralda, Santander, Tolima und Valle del Cauca, um die Machbarkeit zu prüfen, bevor eine mögliche landesweite Ausweitung erfolgt. Das Produzenteneinkommen für Diesel aus diesen Fahrzeugen wird an Niveaus nahe der internationalen Parität angepasst, ohne die Importpreise zu überschreiten. Minister Edwin Palma betonte den Schutz des öffentlichen Verkehrs: > „Die Kraftstoffzulage muss dort sein, wo sie eine soziale Funktion erfüllt. Den öffentlichen Verkehr zu schützen bedeutet, Arbeitsplätze, Produktion und die Lebenshaltungskosten für Millionen von Familien zu schützen.“ Experten wie Óscar Ferney Rincón, Direktor von Acipet, heben logistische und technologische Herausforderungen hervor und schlagen Optionen wie Kennzeichenerkennung oder dedizierte Spuren an Tankstellen vor. David Jiménez, Präsident von Comce, fordert klare Regelungen und eine nationale Anwendung, um Verwirrung und regionale Preisungleichgewichte zu vermeiden. Julio César Vera von Xua Energy schätzt, dass rund 400.000 Fahrzeuge betroffen sein werden und monatliche Einsparungen von bis zu 40 Milliarden Pesos ergeben. Solange die Regelungen innerhalb von sechs Monaten entwickelt werden, folgen die Preise den geltenden allgemeinen Normen.