Die nationale Regierung Kolumbiens hat den Weihnachts-Exodus-Plan gestartet, um die Mobilität während der Feiertage am Jahresende zu gewährleisten, mit Fokus auf die Überwachung von Flugtarifen und verstärkten Straßeninspektionen. Es werden über 4 Millionen Fahrzeuge und 3,28 Millionen Fluggäste vom 19. Dezember 2025 bis 5. Januar 2026 erwartet.
Das Verkehrsministerium und die Verkehrsaufsicht haben den Weihnachts-Exodus-Plan aktiviert, eine zentrale Initiative zur Sicherstellung der nationalen Mobilitätssicherheit und -flüssigkeit während der Weihnachts- und Neujahrszeit. Dies berücksichtigt Prognosen hohen Verkehrsaufkommens: über 4 Millionen Fahrzeuge werden auf den Straßen des Landes erwartet, während rund 2,3 Millionen Menschen die Landterminals nutzen werden. Im Luftverkehr werden 3.280.652 Passagiere zwischen dem 19. Dezember 2025 und dem 5. Januar 2026 prognostiziert, davon 1.986.742 auf Inlandsflügen und 1.293.910 auf internationalen Flügen.
Verkehrsministerin María Fernanda Rojas hob die Bedeutung des Plans hervor: „Wenn wir von Millionen von Fahrzeugen und Millionen von Passagieren sprechen, die gleichzeitig unterwegs sind, sprechen wir von Millionen von Leben, die der Staat zu schützen verpflichtet ist. Der Exodus- und Rückkehrplan ist eine nationale Priorität“.
Ein besonderer Fokus liegt auf der Überwachung von Flugtarifen. Ministerin Rojas forderte die Fluggesellschaften auf, die aktuelle Tarifobergrenze einzuhalten und ungerechtfertigte Preiserhöhungen für Tickets während der Feiertage zu vermeiden. Das Ministerium und die Aufsicht werden eine kontinuierliche Marktüberwachung durchführen, um die Rechte der Nutzer zu schützen, Fairness zu fördern und missbräuchliche Praktiken bei Spitzennachfrage zu verhindern.
Zusätzlich werden Inspektionen und Kontrollen im Rahmen des Exodus-Plans und der Strategie Lebensroute intensiviert. Dies umfasst Überraschungsbesuche bei Transportunternehmen und Fahrzeugen zur Unfallprävention. Beispielsweise wird die Aufsicht Precoltur inspizieren, das mit einem Bus in einem Vorfall am 14. Dezember in Verbindung steht, aufgrund von Berichten über Unregelmäßigkeiten. Rojas bekräftigte das Engagement der Regierung: „Ein Fahrzeug, das nicht in Ordnung ist, darf nicht auf der Straße sein. Verkehrssicherheit darf kein bürokratischer Formalakt sein. Bei Anzeichen von Unregelmäßigkeiten muss der Staat handeln“.
Diese Maßnahmen basieren auf einem Null-Toleranz-Prinzip gegenüber lebensgefährdenden Verhaltensweisen und stehen im Einklang mit den Zielen sicherer und verantwortungsvoller Mobilität.