Petro schlägt Maßnahmen zur Abfederung der Zinserhöhung vor

Präsident Gustavo Petro stellte auf X mehrere Vorschläge vor, um den Auswirkungen der Anhebung des Referenzzinssatzes der Banco de la República auf 11,25 % entgegenzuwirken, was er als verfassungswidrig bezeichnete. Zu den Maßnahmen gehören Subventionen für Düngemittel, zinsgünstige Wohnungsbaupolitiken und Landverteilung an Bauern. Er rief zudem angesichts des Krieges im Nahen Osten zu einer Selbstregulierung beim Kraftstoffverbrauch auf.

Präsident Gustavo Petro kritisierte in einem Beitrag auf X die Entscheidung der Banco de la República, den Referenzzinssatz auf 11,25 % anzuheben. Er erklärte, dies ziele darauf ab, die Wirtschaft und den unter seiner Regierung erreichten Wohlstand zu stoppen, was er als verfassungswidrig einstuft. Er betonte die Notwendigkeit, die Auswirkungen des Krieges im Nahen Osten sowie die einer Bank abzufedern, die seiner Meinung nach als Opposition gegen Produktion und Beschäftigung agiert.

Unter den Vorschlägen hob Petro den Schutz von Produktion und Arbeitsplätzen durch Agrarpolitik zur Kontrolle der Inflation hervor. Er schlug vor, statt Kraftstoffe Düngemittel und Mais zu subventionieren, Kredite mit Ausgleichszinsen für die Volks- und Exportwirtschaft zu fördern und alles Land aus dem fondo de tierras an Bauern zu verteilen, wobei ländliche Frauen über die Agencia Nacional de Tierras (ANT) Vorrang erhalten sollen.

Im Bereich Wohnungsbau schlug er niedrige Zinsen für den sozialen Wohnungsbau sowie für Bauten für Polizei und Militär unter staatlicher Beteiligung vor, die Verbesserung bestehender Wohnungen durch die Erzeugung sauberer Energie im Rahmen des staatlich finanzierten Programms Colombia Solar sowie die Umwandlung von Organizaciones Populares de Vivienda (OPV) in Bauunternehmen mit direkten Subventionen. Er forderte die Banken auf, die Vermittlungsmargen zu senken, um eine Bankenkrise abzuwenden, und die SuperFinanciera dazu auf, über nicht zurückgezahlte Subventionen zu berichten.

Abschließend bat er die Nutzer, den Benzin- und Dieselverbrauch durch den Umstieg auf saubere Energien selbst zu regulieren, und forderte das Bergbauministerium dazu auf, Kampagnen zur Reduzierung der Kohlenwasserstoffnachfrage durchzuführen.

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