Kolumbien verlor laut Petro 18 Milliarden Dollar durch illegale Goldexporte

Präsident Gustavo Petro gab bekannt, dass Kolumbien zwischen 2020 und 2026 fast 18 Milliarden Dollar durch nicht registrierte Goldexporte verloren hat. Er erklärte, dass diese Aktivitäten bewaffnete Gruppen finanzieren, und schlug Reformen vor, durch die die Banco de la República zum Aufkäufer von Gold aus dem Kleinbergbau werden soll.

Während der Ministerratssitzung am Mittwoch sagte Petro, dass Gold Kokain als Haupteinnahmequelle für bewaffnete Gruppen abgelöst hat. Der aktuelle Konflikt, so merkte er an, beruhe eher auf illegalen Wirtschaftsformen als auf ideologischen Differenzen. Der Präsident schlug vor, dass die Banco de la República zum exklusiven Käufer von Gold aus dem Kleinbergbau werden soll. Dieser Schritt würde die kriminellen Finanzströme schwächen und das Metall in ein staatliches Vermögen umwandeln, um Rentenersparnisse abzusichern. Petro verwies auf die schweren Umweltschäden in Antioquia, Bajo Cauca und Chocó, wo illegaler Bergbau Flüsse und Ökosysteme zerstört hat. Er kündigte Pläne zur Veröffentlichung eines Dokuments über das Goldgeschäft an und erinnerte daran, dass dieses Thema bereits ein wiederkehrender Teil seiner Agenda gewesen sei.

Verwandte Artikel

Colombian President Gustavo Petro and Venezuelan Vice President Delcy Rodríguez shake hands after signing security and trade cooperation agreement in Caracas.
Bild generiert von KI

Colombia and Venezuela agree on security and trade cooperation

Von KI berichtet Bild generiert von KI

Presidents Gustavo Petro of Colombia and Delcy Rodríguez of Venezuela announced agreements to bolster border security, revive trade, and advance energy integration during a meeting in Caracas on April 25. The leaders signed the acta of the III Meeting of the Neighborhood and Integration Commission, targeting illegal economies such as narcotrafficking and illicit mining.

President Gustavo Petro responded yesterday on X to criticisms from his former finance minister, José Antonio Ocampo, and partially blamed him for the country's fiscal deficit.

Von KI berichtet

President Gustavo Petro stated that the strong revaluation of the Colombian peso, with the dollar at $3,578 on Tuesday, stems from the Banco de la República's interest rate hike. He noted it cheapens external debt and imports but raises export costs. Petro warned it could undermine poverty reduction efforts.

Diese Website verwendet Cookies

Wir verwenden Cookies für Analysen, um unsere Website zu verbessern. Lesen Sie unsere Datenschutzrichtlinie für weitere Informationen.
Ablehnen