Präsident Gustavo Petro erklärte während eines Ministerrats, dass Ecopetrol-Verträge, die kurz vor dem Ablauf stehen, nicht verlängert werden, sondern wettbewerbsorientierte Verfahren durchlaufen müssen. Er wies an, dass der Verwaltungsrat des Unternehmens die Einhaltung dieser Vorgabe überwachen müsse.
Während eines Ministerrats am 14. April thematisierte Präsident Gustavo Petro das Auslaufen mehrerer Verträge bei Ecopetrol, dem staatlichen kolumbianischen Ölunternehmen. Der Präsident erklärte, dass diese Verträge, die demnächst enden, keine Verlängerungen erhalten werden und stattdessen neuen wettbewerbsorientierten Vergabeverfahren unterzogen werden müssen. Petro betonte: „Die Verträge von Ecopetrol, die auslaufen, werden nicht verlängert, sondern gehen in wettbewerbsorientierte Verfahren über.“ Er wies darauf hin, dass dies auch Systeme zur Auslagerung von Arbeitskräften und Vermittler betreffe, und bezog sich dabei auf „20 Millionen Verträge“, die diese Woche auslaufen und über Jahre hinweg von verschiedenen Akteuren genutzt wurden. Der Präsident informierte zudem die Generalstaatsanwaltschaft über Finanzbewegungen einiger Führungskräfte des Unternehmens und erwartete entsprechende Prüfungen. Er bestand darauf, die automatischen Verlängerungen zu beenden, um die Auftragsvergabe bei Ecopetrol zu reformieren. Der Verwaltungsrat wird laut Petro die Einhaltung dieser Anweisung überwachen.