In Reaktion auf anhaltende Debatten, die durch die jüngste Registrierung eines Initiatorenausschusses ausgelöst wurden, hat Präsident Gustavo Petro erneut betont, dass er keine Wiederwahl anstrebt —verboten durch die kolumbianische Verfassung— und offen für eine von der Zivilgesellschaft getragene verfassunggebende Versammlung bleibt, um stockende Sozialreformen voranzutreiben.
Nach der Registrierung eines Initiatorenausschusses für eine nationale verfassunggebende Versammlung im Dezember 2025, die die politische Debatte neu entfachte und Verdacht auf Wiederwahlmotive schürte, klärte Präsident Gustavo Petro Urrego seine Position bei einer Veranstaltung im Palast Casa de Nariño zur Vergütung von Medizinpraktikanten. Petro bekräftigte sein Versprechen, keine Wiederwahl anzustreben, und betonte, dass er sein Wort trotz des Verfassungsverbots halten werde. Er ließ eine Beteiligung an einer möglichen verfassunggebenden Versammlung offen, die von der Zivilgesellschaft initiiert wird, und sah darin einen legalen Weg, die verfassungsgebende Gewalt zu aktivieren und strukturelle Sozialtransformationen zu ermöglichen, die im Kongress blockiert sind. Die «Progressivitäts»-Doktrin bei Rechtegarantien kritisierend, argumentierte Petro, sie verzerre die Erfüllung, und nannte stockende Gesundheits- und Arbeitsreformen, bei denen Rechte wie Gesundheit und menschenwürdige Arbeit konditional bleiben und Gewalt befeuern. Er betonte, dass die wahre verfassungsgebende Gewalt beim Volk liegt, nicht bei Institutionen wie Exekutive oder Legislative, und rief Bürger auf, die ausstehenden Veränderungen voranzutreiben und Barrieren für volle Rechte abzubauen.